- 24.11.2011 Martin Lembke
- Erfahrung
Bei der Ausschreibung zu einem Stellenangebot wird oftmals von den Bewerbern verlangt, Gehaltsvorstellungen gleich im Anschreiben anzugeben. Dies sollten Sie dann auch unbedingt machen. Dabei müssen Sie natürlich realistisch bleiben.
So formulieren Sie Ihre Gehaltsvorstellungen im Anschreiben
- Zunächst müssen Sie dem potenziellen Arbeitgeber nahe legen, weshalb ausgerechnet Sie für diesen Arbeitsplatz am besten geeignet sind. Dazu sind Zeugnisse und Referenzen unbedingt erforderlich.
- Sie sollten sich dann informieren, wie hoch die üblichen Gehälter in der jeweiligen Branche liegen. Derartige Informationen erhalten Sie im Internet oder in den jeweiligen Fachpublikationen.
- Die Werte, die Sie darin finden, gelten natürlich nur als Anhaltspunkte. Bei besonderen Qualifikationen können Sie Ihre Gehaltsvorstellungen durchaus etwas höher ansetzen.
- In Anschreiben werden üblicherweise Gehaltsvorstellungen in Bruttojahresgehälter angegeben. Das heißt, es können auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld mit einfließen.
- Sie sollten sich auf keinen Fall unter Wert verkaufen. Das heißt, Sie sollten niemals eine zu geringe Gehaltsvorstellung angeben. Das könnt zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden.
Besonderheiten bei Gehaltsvorstellungen im Anschreiben
- Sie können dem Arbeitgeber natürlich auch anbieten, für einen befristeten Zeitraum zu einem niedrigeren Gehalt zu arbeiten. Dadurch hat er die Möglichkeit, sich von Ihrem Können und Ihrer Leistungsfähigkeit zu überzeugen.
- Falls der Arbeitgeber bei der Stellenausschreibung schon einen Dienstwagen oder ähnliche Sachleistungen in Aussicht gestellt hat, müssen Sie dies natürlich bei Ihren Gehaltsvorstellungen in dem Anschreiben berücksichtigen.
- Des Weiteren sollten Sie sich überlegen, wie hoch Ihre täglichen Fahrtkosten zum Arbeitsplatz sind. Dadurch wird Ihr Einkommen natürlich etwas reduziert. Deshalb können Sie in einem solchen Fall in der Regel höhere Gehaltsvorstellungen angeben.
Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Gehaltsvorstellungen bereits im Anschreiben für den Arbeitgeber plausibel machen. Er muss daraus den Schluss ziehen können, dass er an Ihrer Arbeit gut verdient.