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Anschreiben - Adressfeld korrekt gestalten

Anschreiben mit einem richtig gestalteten Adressfeld werden vom Empfänger sicherlich ganz anders aufgenommen als Briefe, die in diesem Punkt nicht mehr als das Nötigste tun, um den Adressaten zu erreichen. Geben Sie sich mit der Ausgestaltung der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeilen Mühe, so wird dies sicherlich auf Anerkennung stoßen.

Bei der Gestaltung eines Adressfeldes sollten Sie Sorgfalt walten lassen.
Bei der Gestaltung eines Adressfeldes sollten Sie Sorgfalt walten lassen.

Bei wichtigen Anschreiben kommt es auch auf den beschrifteten Umschlag an

  • Je nachdem, an wen Sie einen Brief versenden möchten, werden Sie dementsprechend die Adressfeldaufteilung vornehmen. Zusendungen an Freunde ober Verwandte werden Sie naturgemäß ganz anders gestalten als die Post, von der für Sie beruflich oder geschäftlich etwas abhängt. 
  • Bei manchen Aussendungen kommt es darauf an, bereits auf dem Umschlag zu erkennen zu geben, dass es sich bei dem innen liegenden Anschreiben um ein Schriftstück von Wichtigkeit handeln könnte. Selbst wenn der Absender, obwohl deutlich lesbar, vollkommen unbekannt ist.
  • Sie sollten auch bei eventuellen Bewerbungsschreiben nicht davon ausgehen, dass das beschriftete Kuvert einzig und allein den Briefträger interessiert. Entscheidungsträger im Personalwesen bedienen sich immer mehr außergewöhnlicher Mittel, um bereits im Vorfeld so viel wie möglich über die jeweiligen Bewerber zu erfahren.
  • So kommt manchem Personalchef natürlich ein eigentlich als unwichtig angesehener Briefumschlag gerade recht, um mit dessen Hilfe in Erfahrung zu bringen, ob der Aspirant auf eine zu vergebende Stelle immer sorgfältig arbeitet oder nur dann, wenn er es muss. In diesem Falle könnte ein unachtsam beschrifteter Umschlag Ihre ansonsten vielleicht guten Chancen gefährden.

Ein förmliches Adressfeld ausarbeiten

  • Für die Gestaltung eines korrekten Adressfeldes ist es unerheblich, ob sich dies nun auf einem Briefumschlag befindet oder auf dem Brief selbst. Die Form, die Sie hier wahren sollten, bleibt in jedem Fall dieselbe.
  • Teilen Sie das Anschriftfeld gedanklich in neun Zeilen auf, wobei sechs davon der eigentlichen Adresse vorbehalten bleiben und die restlichen für etwaige Zusatzvermerke oberhalb der Anschrift zu verwenden sind, oder, wie dies bei der Versendung im Fensterumschlag üblich ist, für Ihren Absender.
  • Wenn aus der Benennung des Adressaten hervorgeht, dass es sich bei ihm um ein Unternehmen handeln muss, sollten Sie auf das früher übliche vorangestellte "Firma" in der Adresse verzichten und nur den Namen des Betriebes angeben.
  • Bei der Nennung der Person, an die Ihr Anschreiben gerichtet ist, verwenden Sie bitte bei weiblichen Ansprechpartnern die Anrede "Frau" und bei den männlichen nicht etwas dementsprechend Herr, sondern "Herrn". 
  • Das lange Zeit zur Verwendung gekommene "zu Händen" oder die dafür geläufige Abkürzung "z. Hd." ist nicht mehr zeitgemäß und daher auch von Ihnen am besten zu vernachlässigen.
  • Bei der Auswahl zwischen Postfach und Postanschrift sollten Sie darauf achten, was der betreffende Empfänger in seinen Schreiben jeweils als Absender angibt und genau diese Adresse verwenden.
  • Setzen Sie vor die Postleitzahl bitte kein Länderkürzel. Wenn es sich um einen Brief handelt, der innerhalb der eigenen Grenzen an sein Ziel kommt, ist dies als unnötig anzusehen.
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