Anrufbeantwortertext lustig gestalten - Anregungen

Lustige Anrufbeantwortertexte sind keine Hexerei. Lustige Anrufbeantwortertexte sind keine Hexerei.
Eine ganze Reihe von Menschen lehnen es ab, auf Anrufbeantworter zu sprechen oder fühlen sich zumindest genervt, wenn sie versuchen jemanden telefonisch zu erreichen und nur ein Anrufbeantwortertext abgespielt wird. Entsprechend fallen oft die hinterlassenen Nachrichten aus. Mit einem peppigen Anrufbeantwortertext bringen Sie die Leute sicher zum Schmunzeln. Auch ist es möglich, dadurch mehr und vor allem netter vorgebrachte Nachrichten vorzufinden.
Marco Montalbano
10.06.2011 Marco Montalbano
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Den Anrufbeantwortertext planen

  • An erster Stelle sollte die Überlegung stehen, ob Sie die Nachricht selbst aufnehmen, zusammen mit anderen oder ein anderer sprechen soll. Natürlich gibt es vorgefertigte Anrufbeantwortertexte, aber origineller ist natürlich eine selbst gestaltete Aufnahme.
  • Die Mailboxansage sollte nicht zu lang sein, da sonst die Gefahr besteht, dass der Anrufer wieder auflegt, ohne eine Nachricht zu hinterlassen oder trotz des lustigen Textes genervt ist. Eine Ansage sollte im Idealfall 10 bis 15 Sekunden nicht überschreiten, da diese als normal lang akzeptiert werden. Die Obergrenze liegt bei circa 20 Sekunden.
  • Sie könnten zusammen mit der Familie oder allein ein Lied anstimmen, zum Beispiel „Horch was kommt von draußen rein“, oder „Kein Schwein ruft mich an“. Am besten Sie lassen dann am Ende eine kleine Pause und fordern den Anrufer zum Sprechen auf. Zu „Kein Schwein ruft mich an“ von Max Raabe würde folgender Nachsatz passen: „Na, anscheinend doch, dann mal los Leute, ihr wisst ja, wie es geht.“
  • Gut und witzig ist es, wenn Sie im Anrufbeantwortertext etwas vorbringen oder machen, was man im Alltag von Ihnen nicht gewohnt ist oder erwarten würde. Dadurch verleihen Sie ihrer Ansage etwas ganz Besonderes.
  • Sie können mit dem Anrufer ein Gespräch fingieren und sich hier etwas Lustiges ausdenken, z.B.: „Psst, seien Sie leise! Wenn Sie mein/e andere/r Freund/Freundin sind: Ruf mich auf dem Handy/Festnetz an. Wenn Sie meine Mutter sind: Ich bin nicht da. Wenn Sie einer meiner Kumpel sind: Ich bin noch besoffen von gestern, ruf morgen an. Wenn Sie mein Chef sind: Ich liege krank im Bett, brauche Ruhe und habe deswegen diesen AB an. Alle anderen sprechen bitte nach dem..“ dort lassen Sie die Nachricht enden und das Signalgeräusch wird abgespielt. Der Grad der Derbheit oder Förmlichkeit bleibt dabei ganz Ihnen überlassen. Es ist Ausdruck Ihrer Persönlichkeit. Auch hier kommt es gut, das Gegenteil von dem zu tun, was man von Ihnen gewohnt ist.
  • Einige Menschen, die Ihre Mailboxansage lustig gestalten, haben Spaß daran, sich die Reaktion der Anrufer vorzustellen. Manche finden es dann auch amüsant, wenn die Ansage nur für den Aufsprechenden lustig ist und alle anderen reizt. Wenn das Ihre Art von Humor ist, könnte die Ansage in etwas so sein: „Soso, Sie/Du wollen/willst mir also eine Nachricht hinterlassen. Bist du/Sind Sie sicher? Was bringt das schon? Ich bin eh nicht da. Und wenn es mir nicht passt, rufe ich nicht zurück...“ Dies lässt sich so weit in die Länge ziehen, wie es die Aufnahmedauer zulässt und mit dem Schlusssatz garnieren: „Alle, die bis jetzt noch nicht aufgelegt haben, sprechen nach dem Signalton“. Machen Sie sich dann aber auf weniger und genervtere Nachrichten gefasst.
  • Noch mehr Anregungen findet man im Internet. Geben Sie dort Stichworte bei den großen Suchmaschinen ein. Haben Sie noch alte CDs oder gar Schallplatten, bzw. allgemein Aufnahmen von Auftritten von Comedians, eventuell, als diese noch Komiker hießen, können Sie sich dies anhören und dadurch Anregungen erhalten, gegebenenfalls einfach anpassen und nachsprechen.
  • Witzig kann es auch sein, Dialekte oder Akzente nachzuahmen. Männer, die Frauen nachahmen oder umgekehrt, sind ebenfalls eine Idee. Auch hier zählt es, etwas Unerwartetes zu machen. Gerade bei Dialekten und Akzenten sollte darauf geachtet werden nicht zu plump oder beleidigend zu sein, da dies von den meisten Menschen als nicht witzig empfunden wird.

Die Mailboxnachricht aufsprechen

  • Sprechen Sie deutlich und laut genug. Gags, die nicht verstanden werden, sind keine.
  • Üben Sie die Ansage und sehen Sie dabei auf die Uhr, um die Länge festzustellen. Kürzen Sie diese gegebenenfalls.
  • Gut ist es, eine Probeaufnahme zu machen und diese nahestehenden Personen vorzuspielen. Auch kann man sie einige Tage liegen lassen und danach selbst noch einmal anhören. So lässt sich besser bewerten, ob man diesen Text auch wirklich aufspielen will und inwieweit er tatsächlich lustig ist.
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