Anleitung - Rosen richtig schneiden
- 08.07.2010 Frauke Itzerott
- scharfe Gartenschere
- Gartenhandschuhe mit Gummischutz vor Stacheln
- Tetanusimpfung
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Bei größeren Beeten mit dichter Bepflanzung genügt es völlig, wenn Sie die Rosen, sobald sie die ersten Triebe bilden, auf etwa 10 bis 15 cm zurück schneiden und eventuell nach der ersten Blüte noch mal ein kleineres Stück nachschneiden.
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Bei Rosen, die einzeln stehen und besonders schön und üppig sein sollen, müssen Sie den ersten Schnitt zu Frühlingsanfang durchführen, wenn die ersten „Augen“ sichtbar werden. Ein „Auge“ ist ein ovales Mal am Rosenstängel, aus dem die Rose neue Seitentriebe bilden kann.
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Man schneidet etwa einen halben Zentimeter über den nach außen stehenden Knospen ab. Sie sollten die Rosen ruhig stark zurück schneiden, 3 bis 5 junge Triebe pro Pflanze mit 3 bis 5 Knospen reichen der Rose um im Sommer genug Triebe für einen üppig blühenden Busch zu entwickeln. Die Rosengewächse (Rosaceae) blühen nämlich in der Regel am diesjährigen, also einjährigen Trieb. Der zweite Schnitt sollte im Herbst erfolgen (auf etwa 2/3 Höhe), da sich in den Triebspitzen oft Schädlinge einnisten.
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Nur einmal blühende Rosen sollten Sie allerdings nur leicht ausdünnen. Auch bei Strauch- und Kletterrosenarten reicht es oft aus, diese nur leicht auszudünnen; sie können aber auch stark gekürzt werden.
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Wenn Sie Rosen schneiden, ist es zu Ihrer eigenen Sicherheit wichtig, dass Sie sich durch die richtigen Gartenhandschuhe vor Verletzungen schützen, die oft ziemlich schlecht und langsam abheilen. Auch ein sicherer Tetanus-Impfschutz ist sinnvoll, da sich in der Gartenerde viele Tetanuserreger befinden und diese durch die hohe Verletzungsgefahr leicht in den Körper gelangen können. Eine scharfe Gartenschere verhindert, dass die Rosenstängel unnötig gequetscht und somit verletzt werden, wenn Sie die Rosen schneiden.
