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Anleitung - Nassrasur richtig machen

Anleitung - Nassrasur richtig machen1:21
Video von Peter Oliver Greza1:21

Nassrasur oder elektrisch? Das ist nicht nur eine Frage des Stils. Auf den ersten Blick mag es einfacher, praktischer und unblutiger sein, einen Elektrorasierer zu benutzen. Doch eine Nassrasur kann gründlicher und hautverträglicher sein als eine elektrische Rasur – wenn man es richtig macht und einige Dinge beachtet. Im Übrigen gelten die Hinweise nicht nur für die Bartbehaarung, sondern für sämtliche Körperpartien.

Was Sie benötigen:

  • Rasierer
  • Wechselklingen
  • Rasierschaum bzw. Rasiercreme
  • Pflegebalsam und/oder After Shave

Was Sie vor der Nassrasur beachten sollten

  • Nur mit dem geeigneten „Werkzeug“ kann eine Nassrasur gelingen. Wegwerfrasierer mögen für den Notfall ausreichend sein. Möchten Sie sich aber regelmäßig rasieren und es richtig machen, ist es unabdingbar, dass Sie sich einen geeigneten Nassrasierer mit Wechselklingen zulegen.
  • Scheuen Sie zudem nicht davor zurück, die Wechselklingen auch beim Namen zu nehmen und oft genug zu ersetzen. Bereits stumpfe Klingen reizen unnötig die Haut und erhöhen die Verletzungsgefahr noch eher, ganz zu schweigen von rostigen oder verdreckten Klingen.
  • Achten Sie außerdem darauf, vor jeder Rasur Rasierschaum zu verwenden. Dies bereitet die Haut auf die Rasur vor, und macht die Haare weicher: Die Nassrasur wird gründlicher und hautverträglicher. Rasierschaum gibt es in zwei Varianten. Zum einen in der Sprühdose – den Schaum einfach auf die zu rasierende Stelle sprühen und gleichmäßig verteilen. Zum anderen gibt es Rasiercremes. Hierfür benötigen Sie zusätzlich einen Rasierpinsel. Diesen mit Wasser befeuchten,  und eine Streifen Rasiercreme darauf geben. Wenn Sie mit dem Pinsel nun die zu rasierende Körperpartie einreiben, entsteht ein Schaum, den Sie anschließend wiederum gleichmäßig verteilen können. Egal welche Variante Sie für Ihre Nassrasur bevorzugen: Lassen Sie den Schaum einige Minuten einwirken.

Die Rasur richtig durchführen

  • Für eine saubere und gründliche Nassrasur, sollten Sie darauf achten immer gegen die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren. Beachten Sie, dass es z.B. bei den Gesichtshaaren ähnliche Wirbel geben kann, wie bei der Kopfbehaarung.
  • Streichen Sie einfach vor der Rasur (und vor dem Auftragen des Schaums) mit der Handfläche über die Stellen, die Sie rasieren möchten. So lässt sich leicht feststellen, in welche Richtung die Haare wachsen. Wenn Sie einen Widerstand verspüren bzw. die Haare kratzen, streichen Sie gegen die Wuchsrichtung. Nach mehreren Nassrasuren wird sich aber ohnehin ein Gefühl dafür einstellen, an welchen Stellen Sie in welche Richtung rasieren müssen.
  • Ziehen Sie nun den Rasierer sanft und gleichmäßig über die zu rasierende Stelle. Vermeiden Sie kurze und hektische Bewegungen. Lieber größere Stellen rasieren und dafür mehrmals hintereinander, als an kleinen Stellen viele Züge machen.
  • Haben Sie keine Angst davor, sich zu schneiden! Ziehen Sie die Klinge immer gerade, niemals schief oder seitlich, denn nur dann kann man sich an den Klingen schneiden. Dies gilt besonders für Partien, wie z.B. dem Kinn. Hier kann man leicht mit der Klinge abrutschen, wenn man zu seitlich ansetzt.
  • Für die hektische und schnelle Rasur, am Morgen, ist die Nassrasur aber wohl eher ungeeignet. Lassen Sie sich – gerade am Anfang – beim Rasieren die nötige Zeit.
  • Um zudem Wunden zu vermeiden, sollten Sie Rücksicht auf Leberflecke und Muttermale nehmen. Rasieren Sie nicht über solche Hautunebenheiten.
  • Säubern Sie nach jedem Zug die Klinge mit Wasser. Schonen Sie die Umwelt und lassen Sie einfach ein bisschen Wasser in das Waschbecken ein, anstatt die Klinge jedes Mal unter laufendem Wasser zu säubern.

Die Pflege danach

  • Zu einer richtigen Rasur gehört natürlich auch die entsprechende Pflege danach.
  • Problematisch an Rasuren generell, unabhängig davon ob nass oder elektrisch, sind die kleinen „unsichtbaren“ Wunden, die beim Rasieren immer entstehen  und sich nicht vermeiden lassen. Diese führen zu Rötungen der Haut und Pickeln.
  • Mit einem entsprechenden Pflegebalsam und/oder After Shave lassen sich diese Pickel – wenn auch selten komplett vermeiden – so zumindest reduzieren.

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