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Mangold kochen

Anleitung - Mangold kochen2:34
Video von Erkki Meyer2:34

Mangold ist ein gesundes Blattgemüse und eine tolle Alternative zu Spinat. Sie können ihn blanchieren oder in der Pfanne dünsten.

So bereiten Sie Mangold zum Kochen vor

Ehe Sie den Mangold zubereiten, waschen und zerkleinern Sie die Blätter.

  1. Waschen. Waschen Sie den Mangold gründlich unter fließendem Wasser.
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    © Maria Ponkhoff
  2. Stiel abschneiden. Schneiden Sie den harten unteren Krautstiel ab sowie braune oder verholzte Stellen der Blattstiele.
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  3. Klein schneiden. Schneiden Sie die Blätter klein. Sie können die weißen Stiele sowie die grünen Blätter verwenden.
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Den vorbereiteten Mangold können Sie für verschiedene Rezepte verwenden.

Mangold richtig blanchieren

Das Blattgemüse behält seine bissfeste Konsistenz, wenn Sie es kurz blanchieren.

  1. In Wasser geben. Geben Sie den klein geschnittenen Mangold in leicht kochendes Wasser.
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  2. Mangold aus dem Wasser nehmen. Wenn der Mangold zusammenfällt, also deutlich an Volumen verliert, nehmen Sie den Mangold aus dem Wasser.
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  3. Abschrecken. Schrecken Sie die Blätter mit kaltem Wasser ab und lassen Sie ihn in einem Sieb abtropfen.
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Nach dem Blanchieren lässt er sich beliebig weiterverarbeiten. 

Mangold in der Pfanne zubereiten

Sie müssen den Mangold nicht blanchieren. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie nur geringe Mengen verwenden oder nur selten Gemüse essen, das Nitrat enthält (siehe unten).

  1. Zwiebeln anbraten. Braten Sie in einer Pfanne oder einem Topf Zwiebeln in Butter oder hoch erhitzbarem Olivenöl an.
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  2. Mangold zugeben. Geben Sie den klein geschnittenen Mangold (Blattmangold und / oder Stielmangold) dazu.
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  3. Wenden. Rühren Sie das Gemüse regelmäßig um, damit nichts anbrennt.
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  4. Würzen. Wenn der Mangold zusammenfällt und weich ist, würzen Sie mit Salz und Pfeffer und nach Geschmack mit Muskat.

Enthält Ihr Gericht andere Bestandteile, die länger brauchen, um gar zu werden, geben Sie den Mangold erst gegen Ende der Garzeit in die Pfanne, da dieser schnell gar ist.

Verarbeiten Sie für eine Speise den Stiel des Mangolds separat, können Sie diesen ähnlich wie Spargel zubereiten. Nach dem Waschen lassen Sie die Stangen am Stück und garen sie im kochenden Wasser fünf bis zehn Minuten.

Mangold und Nitrit

Mangold enthält, wie Spinat, eine große Menge an Nitrat, das beim Kochen zu Nitrit umgewandelt wird, was krebserregend ist. Um zu verhindern, dass Nitrat sich in Nitrit umwandelt, beziehungsweise um die Menge des Nitrats gering zu halten, beachten Sie Folgendes:

  • Verarbeiten Sie den Mangold frisch.
  • Waschen Sie ihn gründlich vor der Zubereitung.
  • Halten Sie Speisen mit Mangold nicht lange warm und wärmen Sie sie nicht auf.
  • Blanchieren Sie Mangold, ehe Sie ihn einfrieren.
  • Der Nitratgehalt lässt sich reduzieren, indem Sie den Mangold vor der weiteren Zubereitung blanchieren.

Die Menge ist entscheidend. Wenn Sie selten Mangold essen, müssen Sie ihn nicht blanchieren, sondern können das Gemüse direkt zu den Speisen geben.

Einkauf und Lagerung

Beim Einkauf und bei der Lagerung des Blattgemüses gehen Sie so vor:

  • Kaufen Sie Mangold ohne braune Stellen oder welke Blätter.
  • Ökologisch angebauter Mangold ist nicht bis wenig von Pestiziden belastet.
  • Vergleichbar mit Spinat fällt der Mangold zusammen: Berücksichtigen Sie dies bei der Menge des Mangolds, den Sie zubereiten.
  • Verwenden Sie das Gemüse am besten am Tag des Einkaufs.
  • Lagern Sie Mangold nicht länger als zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.
  • Bedenken Sie beim Einkauf, dass die Blätter bei der Zubereitung stark zusammenschrumpfen.

Warenkunde und Inhalte des Gemüses

Mangold kommt aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien. Er hat im Juni, Juli und August Hochsaison. Frischer Mangold hat folgende Nährwerte (Quelle: fddb.info):

Nährwerte von Mangold pro 100 Gramm
Brennwert 21 kcal
Protein 2,1 Gramm
Kohlenhydrate 0 Gramm
Fett 0,3 Gramm
Ballaststoffe 2,6 Gramm
Eisen 2,7 Milligramm
Kalium 376 Milligramm

Mangold ist ein kalorienarmes Blattgemüse, das gesund ist, wenn Sie die Nitritbildung reduzieren. Da die Blätter wie Spinat Oxalsäure enthalten, essen Sie diese nicht bei Nierenerkrankungen. Oxalsäure geht teilweise beim Kochen ins Wasser über.

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