Die Schulzeit ist wie im Flug vergangen! Gerade waren Sie noch in der fünften Klasse, nun steht das Abitur vor der Tür. Während Ihrer letzten Schuljahre, besonders in der Oberstufe, werden Sie viel erlebt haben. Halten Sie diese Eindrücke doch in einem Abibuch fest.
- 23.07.2010 Felicitas Schmidt
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
Die Abibuch-Redaktion
- Eine Abizeitung oder ein Abibuch braucht unbedingt eine „Redaktion“! Sie werden sehen, dass die Organisation alleine nicht zu schaffen ist, arbeiten Sie also im Team zusammen. Am besten erkundigen Sie sich schon zu Beginn des letzten Schuljahres bei Ihren Mitschülern, wer an einer Mitarbeit Interesse hätte. Ein Aushang am schwarzen Brett gibt allen die Möglichkeit, sich für das gemeinsame Projekt zu engagieren.
Abibuch drucken
- Das Schreiben und Gestalten des Abibuchs ist die eine Sache, die Finanzierung die andere. Bevor Sie sich voller Enthusiasmus in die Arbeit stürzen, sollten Sie gemeinsam überlegen, wie Sie den Druck des Abibuches finanzieren wollen. Natürlich wird die Abizeitung später gegen einen kleinen Beitrag verkauft, aber davon lassen sich die Ausgaben für den Druck nicht decken. Die beste Einnahmequelle sind daher also Anzeigen. Machen Sie sich rechtzeitig auf die Suche nach Kunden. Am besten ziehen Sie in Zweierteams durch die örtlichen Geschäfte und fragen dort einfach mal nach. Viele Geschäftsinhaber sind durchaus daran interessiert, eine Anzeige zu schalten. Auch wenn es Sie vielleicht ein wenig Überwindung kostet, denken Sie daran „Fragen kostet nichts“. Sie werden sehen, dass sich schnell einige Anzeigenkunden gewinnen lassen werden.
- Außerdem können Sie in Ihren Kursen Mitschüler darauf aufmerksam machen, dass die Abizeitung Anzeigen aufnimmt. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Mitschüler, dessen Eltern einen ortsansässigen Betrieb führen und mit ihrer Anzeige das Abibuch unterstützen möchten.
- Steht die Finanzierung, sollten Sie eine Druckerei ausfindig machen, die den Druck übernehmen wird. Am besten fragen Sie mal bei denjenigen Schülern nach, die bereits vor Ihnen Abitur gemacht und bestimmt auch ein Abibuch gestaltet haben. Sie werden Ihnen sicherlich gute Ratschläge geben können.
Abibuch - Steckbriefe für jeden Mitschüler
- Nun kommt es zur eigentlichen Arbeit, nämlich der Gestaltung. In der Regel bekommt jeder Abiturient eine eigene Seite, auf der ein Steckbrief und eine kleine Beschreibung über ihn abgedruckt wird. Diese schreiben am besten befreundete Mitschüler über ihn. Darin können besondere Eigenarten, schöne oder witzige Erlebnisse aus der Schulzeit, kleine Anekdoten oder gemeinsame Erinnerungen beschrieben werden. Nicht fehlen darf außerdem ein Foto! Eine nette Idee sind dazu auch Kinderbilder. Setzen Sie Ihren Mitschülern eine Frist, bis wann die Berichte und Steckbriefe bei Ihnen in der Redaktion eingegangen sein müssen! Sonst laufen Sie bis kurz vor den Abiturprüfungen einzelnen Nachzüglern nach und bekommen das Abibuch nie rechtzeitig fertig.
- Für die Umschlaggestaltungen können Sie gemeinsam nach Themen suchen. Am besten bietet sich das Motto an, unter dem Sie später auch Ihren Abistreich abhalten. Schön ist aber auch ein Foto von der gesamten Oberstufe oder vom Schulgebäude. Da sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Einzig und allein beachten sollten Sie, dass Sie mit der Umschlagsgestaltung niemanden verärgern (Lehrer, andere Mitschüler,…). So wird das Abibuch zu einem tollen Erinnerungsstück der gemeinsamen Schulzeit!