Schon die alten Römer wussten, dass Anis für die Gesundheit sehr gut ist. Allerdings kommt Anis ursprünglich aus Asien. Viele Menschen kennen Anis wahrscheinlich durch den Schnaps Ouzo. Die leckere Anisbutter ist allerdings leichter herzustellen. So geht´s.
- 16.02.2011 Iris Gödecker
- Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Heilkräuter es auf der Welt gibt. Es gibt zwar noch keine ausgiebigen Studien, doch dass Heilkräuter wirken, wussten nicht nur die Römer.
- Der leckeren Anisbutter sagt man eine gute Wirkung nach, beispielsweise gegen eine gereizte Nase. Durch den Wirkstoff der ätherischen Öle soll Anis selbst auch gut gegen Blähungen, Schlaflosigkeit, Asthma und Erkältung wirken.
- Sie können die Butter in der Apotheke kaufen, wenn Sie sie nicht selbst machen möchten.
- Haben Sie schon einen Kräutergarten? Dann wissen Sie sicher, dass Anis von Juli bis August blüht. Die Früchte können Sie dann etwa einen Monat später ernten.
Das Rezept für Anisbutter
- Nehmen Sie circa zehn Gramm Anisfrüchte und ein Paket Butter. Verrühren Sie beides gut miteinander. Nun geben Sie zwei Tropfen Anisöl und etwas Lanolin hinzu. Achten Sie darauf, dass Lanolin erst bei 40° Grad Celsius schmilzt und Sie für die bessere Streichfähigkeit noch Wasser benötigen. Geben Sie so viel Wasser hinzu, wie Sie es für richtig halten. Sie wissen am besten, wie Sie die Konsistenz haben möchten.
- Das Lanolin ist ein sogenanntes Wollwachs, das Wasser bindet. Es wird auch gerne in der Kosmetikindustrie verwendet, weil dadurch eine Wasser-Öl Emulsion hergestellt werden kann.
- Je nachdem wofür Sie die Anisbutter verwenden möchten, können Sie auch das Lanolin weglassen. Allerdings hat es auch noch eine heilende Wirkung. Sie können es auch als Nasensalbe zur Schleimhautpflege verwenden.
- Die Anisbutter ist mit Lanolin nicht mehr zum Verzehr geeignet, aber sehr gut für die Haut, und man spricht demzufolge von einer guten heilenden Wirkung, beispielsweise auf einer Wunde.
- Lassen Sie Lanolin weg, können Sie die Anisbutter wunderbar in Suppen verwenden, aber auch als Brotaufstrich oder zum Anbraten.