Anime-Bilder sind äußerst populär. Wenn Sie sich selbst einmal im Zeichnen eines solchen Bildes üben wollen, müssen Sie sich in erster Linie auf die wesentlichen Charakteristika dieser Bilder konzentrieren.
- 22.11.2010 Karla Pauer
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
- Zeichenpapier
- Stifte
So malen Sie Anime-Bilder selber
- Sie benötigen zum Zeichnen eines Anime-Bildes einen geeigneten Bogen Zeichenpapier, der idealerweise einige Zentimeter größer ist als die Größe der zu zeichnenden Anime-Figur bzw. -Figuren.
- Zur Wahl der Stifte empfiehlt sich eine Kombination aus Bleistiften und gegebenenfalls Zeichentinte, speziellen Zeichen-Filzstiften oder Markern.
- Zeichnen Sie Ihre Bilder mit leichtem Strich vor und warten Sie mit dem Anlegen dunklerer Striche, bis Sie die Figur glaubwürdig konstruiert haben.
- Stellen Sie sich die Anime-Figur wie in einem dreidimensionalen Raum vor.
- Konstruieren Sie die Figur aus geometrischen Grundkörpern: Dem oberen Kopf liegt eine Kugelform zugrunde, der Rumpf lässt sich grob in drei Teile unterteilen, nämlich Brust, Bauch und Unterleib und die Extremitäten lassen sich grob in zwei Teile unterteilen, nämlich Oberschenkel und Unterschenkel.
- Fassen Sie Hände und Füße als bewegliche Elemente auf, die sich gewissermaßen um Kugeln (Gelenke) bewegen, beschränken Sie sich auch hier zunächst auf Grundformen und gehen Sie später ins Detail.
- Die Körper der meisten Anime-Figuren sind sehr dünn bis schlank angelegt, eher an Kindern bzw. Jugendlichen orientiert, aber insgesamt länglich.
- Die Köpfe orientieren sich zum Teil am Kindchenschema und auch am oft stilisierten asiatischen Aussehen.
- Die Augen der Figuren auf Anime-Bildern sind meist sehr groß, zum Teil größer als ein Drittel der Gesamtlänge. Setzen Sie Lichtpunkte, denn sie verleihen den Augen einen lebendigeren Ausdruck.