Angst vorm Schwimmen überwinden - so kann es klappen

Schwimmen ist nicht jedermanns Sache. Schwimmen ist nicht jedermanns Sache.
Ein Sprung ins kühle Nass im Freibad, Bahnenschwimmen und Tauchen im Hallenbad - alles Dinge, die Ihnen kaum Vergnügen bereiten werden, wenn Sie Angst vorm Schwimmen haben. Um die Angst zu überwinden, sollten Sie sich nicht zu Dingen zwingen oder zwingen lassen, bei denen es Ihnen nicht gut geht.
Anna Schmidt
25.01.2012 Anna Schmidt

Manchmal hilft die Taktik der kleinen Schritte weiter. Wenn Sie Angst vor dem Schwimmen haben, weil Sie früher beispielsweise einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben, sollten Sie sich mit diesen auseinandersetzen und langsam wieder ans Wasser gewöhnen.

Angst vor dem Schulschwimmen

  • Wenn Sie jedes Mal vor dem Schwimmunterricht in der Schule zittern, sollten Sie einmal genauer hinsehen, welches die Angst auslösende Situation ist.
  • Haben Sie beispielsweise Angst, unter Wasser zu geraten und dort keine Luft mehr zu bekommen? Oder ist es Ihnen einfach furchtbar unangenehm, sich vor den anderen Klassenkameraden halb nackt ausziehen zu müssen? 
  • Wenn Sie ein gutes Verhältnis zu Ihrem Sportlehrer oder Ihrer Sportlehrerin haben, sollten Sie mit ihm über Ihre Angst sprechen, sofern Sie sich auf die Situation im Wasser bezieht.
  • Vielleicht kann er dann den Unterricht so gestalten, dass es zu weniger Angst auslösenden Situationen kommt - denn vielleicht geht es ja auch anderen Mitschülern so wie Ihnen.
  • Wenn die Angst allerdings zu groß ist und sich die Situation nicht im Unterricht lösen lässt, sollten Sie darüber nachdenken, sich vom Schwimmunterricht befreien zu lassen.
  • Wenn dies nicht möglich ist, dann kann Ihnen eine Nichtteilnahme am Schwimmunterricht im schlimmsten Fall als Leistungsverweigerung ausgelegt werden und eine entsprechende Note nach sich ziehen - doch dies kann leichter zu ertragen sein, als ständig schlaflose Nächte vor dem nächsten Schwimmen in der Schule zu haben.

Sich langsam wieder ans Wasser gewöhnen

  • Hatten Sie als Kind oder in der Schule kein gutes Verhältnis zum Wasser, dann muss das nicht Ihr Leben lang so bleiben.
  • Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe einen Schwimmverein, der Schwimmkurse für Erwachsene im Gruppen- oder Einzelunterricht anbietet. 
  • Wenn Sie hieran teilnehmen, werden Sie eine völlig andere Situation als die eines Kindes erleben: Sie müssen nichts tun, was Sie nicht tun wollen und können das Tempo selbst bestimmen. Schließlich bezahlen Sie den Lehrer. 
  • Der erste Schritt könnte auch darin bestehen, im Sommer einfach einmal ein Freibad aufzusuchen, ohne sich direkt ins Wasser zu zwingen. Genießen Sie einfach erst einmal die Atmosphäre und sehen Sie zu, wie sich andere offenbar im Wasser vergnügen können.

Nicht jeder ist eine Wasserratte. Da Schwimmen als Ausgleich gerade für sitzende Berufe sehr gesund ist, sollten Sie als Erwachsener versuchen, Ihre Angst davor zu überwinden.

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