Alle Kategorien
Suche

Ananas-Unverträglichkeit - so vertragen Sie die Südfrucht trotzdem

Exotische Früchte sind lecker, gesund und variabel in der Zubereitung. Jedoch leiden viele Menschen unter einer Unverträglichkeit der Südfrüchte, besonders nach dem Genuss von Ananas oder Kiwis, die sich in unangenehmen Überempfindlichkeitsreaktionen äußern kann. Die Wahl der richtigen Ananassorte und die clevere Zubereitung können diese jedoch minimieren.

Steigern Sie die Verträglichkeit von Ananas.
Steigern Sie die Verträglichkeit von Ananas.

Was Sie benötigen:

  • Sweet Ananas
  • Flugananas
  • Ananaskonserve

So wird die Ananas verträglicher

Wenn Sie unter einer Ananas-Unverträglichkeit leiden und dieses gesunde Obst trotzdem genießen möchten, sollten Sie einmal unterschiedliche Sorten ausprobieren.

  • Bei Verdauungsschwäche hat sich die Sorte "Sweet Ananas" bewährt. Sie vertragen diese sehr süße Variante besonders gut, wenn Ihr Körper zu wenig Magensäure bildet. Für Menschen mit Magenschleimhauterkrankungen ist diese Sorte aufgrund des hohen Anteils an Fruchtsäure jedoch nicht geeignet.
  • Wenn Sie hingegen die Fruchtsäure nicht vertragen, welche in der Ananas enthalten ist, sollten Sie Flugananas bevorzugen, die reif geerntet und aufgrund des niedrigen Säuregehalts oft besser vertragen wird.
  • Darüber hinaus lohnt sich der Versuch, die Ananas vor dem Verzehr in kleine Stücke zu schneiden und diese anschließend in der Mikrowelle kurz anzuwärmen. Viele Menschen vertragen die Frucht dann besser.
  • Oft ist das Enzym Bromelain für die Unverträglichkeit von Ananas verantwortlich. Greifen Sie in diesem Fall zu konserviertem Obst.

Histamin-Intoleranz als Ursache der Ananas-Unverträglichkeit

  • Hinter einer vermeintlichen Ananas-Unverträglichkeit kann sich in einigen Fällen auch eine Histamin-Intoleranz verbergen, eine Erkrankung, bei der das in der Nahrung enthaltene Histamin vom Körper nicht richtig abgebaut werden kann. In diesem Fall ist es notwendig, den Körper genau zu beobachten.
  • Achten Sie vor allem auf Überempfindlichkeitsreaktionen, welche nach dem Genuss von Ananas auftreten, zum Beispiel Hautveränderungen und Juckreiz, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Blähungen, Magenschmerzen oder Übelkeit.
  • Beobachten Sie diese Reaktionen auch nach dem Genuss von anderen Lebensmitteln wie geräucherter Salami, reifem Hartkäse, Rotwein, Sauerkraut, Schokolade oder Papayas, sollten Sie einen Test auf Histamin-Intolernaz durchführen lassen.

Bitte beachten Sie: Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören grundsätzlich in die Hand eines Mediziners.

Teilen:
Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.