Wer Probleme mit Analphabetismus hat, findet oft schwer Hilfe. Doch nur mit Hilfe schaffen Sie es, aus dem schrift- und oft auch sprachlosen Teufelskreis auszubrechen.
- 02.02.2012 Esther Kaufmann
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Tatkraft
- Zeit
Es ist ganz klar, dass man mit Analphabetismus Hilfe braucht. Doch dieses Problem ist andererseits auch nicht einfach zu lösen.
Den Analphabetismus bekämpfen
- Um den Analphabetismus erfolgreich bekämpfen zu können, müssen Sie gesellschaftspolitisch gesehen an den Ursachen ansetzen. Das sind in Entwicklungsländern oft fehlende Möglichkeiten zur Schulbildung. Hier sollten Sie sich mit Spenden und persönlicher Hilfe im Bereich der Bildungspolitik und Entwicklungshilfe engagieren.
- In Deutschland gibt es zwar eine Schulpflicht aber trotzdem auch viele Analphabeten. Hier liegt Analphabetismus oft an frühen Schulproblemen und Lernschwächen, die nicht angemessen behandelt wurden.
- Auch hier können Sie an der Wurzel des Übels ansetzen und sich persönlich für eine umfassendere Ausbildung im Lesen und Schreiben engagieren, sowie sich über die Gefahren des Analphabetismus - gerade auch als Betroffener - aufklären.
Hilfe als Analphabet suchen
- Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie sich Hilfe suchen können, um auch verspätet noch das Lesen und Schreiben zu erlenen oder sich den Alltag als Analphabet zu erleichtern.
- Ein Anlaufpunkt sind private Initiativen wie der Rotary Club, der viele Projekte betreibt, in denen der Analphabetismus auf unterschiedlichen Ebenen bekämpft wird.
- Auch der Bundesverband "Alphabetisierung und Grundbildung e. V. Analphabeten" hat ein anonymes Beratungstelefon zum Thema. Der Alphabund forscht rund um Analphabetismus und ist ebenfalls ein interessanter Anlaufpunkt, um als Analphabet Hilfe zu bekommen.
- Auch die Volkshochschulen bieten viele Schreib- und Lesekurse für Erwachsene an, die helfen können.
- Wichtig ist es, dass Sie eine hohe Motivation für diesen Schritt haben, um die Hilfe dann auch anzunehmen. Am besten suchen Sie Hilfe, wenn eine berufliche Veränderung ansteht oder wenn Sie an private Grenzen stoßen oder z. B. ein Kind bekommen oder Freunde zu verlieren drohen.
- Entscheidend für den Erfolg ist es, dass die immer noch mit Analphabetismus verbundene Scham nicht ignoriert und eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen wird, in der Sie sich als Analphabet öffnen können.