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Anagramme von Namen erstellen - so klappt's

Die Idee, durch Umstellung von Buchstaben oder Silben aus einem Wort ein neues Wort zu erstellen, ist alles andere als neu. Anagramme von Namen gibt es schon sehr lange, beispielsweise im antiken Griechenland vor fast 2500 Jahren. Das können Sie auch, um so interessante Wortspiele oder Pseudonyme zu erstellen.

Anagramme von Namen kann jeder erstellen.
Anagramme von Namen kann jeder erstellen.

Was Sie benötigen:

  • Papier
  • Stift
  • Schere

So bilden Sie neue Worte durch Anagramme von Namen

In früheren Zeiten hatten Anagramme von Namen nicht nur den Zweck, diese zu verschleiern, es wurden beispielsweise auch Charaktereigenschaften und die Zukunft herausgelesen. So bildete vor über 2000 Jahren der Grieche Lykophron von Chalkis aus dem Namen seines Arbeitgebers, des ägyptischen Pharaos Ptolemaios II das Anagramm "apo melitos", was "wie Honig" bedeutet. Auch Sie können Pseudonyme oder Rätsel mit ein wenig Geduld selbst erstellen.

  1. Schreiben Sie den Namen, welchen Sie anagrammieren wollen, auf ein Blatt Papier. Beginnen Sie ganz oben und lassen entsprechend Platz nach unten.
  2. Setzen Sie in der Zeile darunter den Namen neu zusammen. Machen Sie dies rein willkürlich und wild durcheinander. Seien Sie dabei nicht zu zögerlich, denn Ihr Verstand versucht, immer noch das ursprüngliche Wort zu sehen. Wenn die einzelnen Buchstaben neu so zusammengestellt werden, dass diese im ersten Moment keinen Sinn mehr ergeben, "öffnen" Sie Ihren Geist für neue Kombinationsmöglichkeiten.
  3. Erkennen Sie nun die Buchstaben als Teil eines Ihnen bekannten Namen oder Wortes, versuchen, Sie dieses aus den restlichen Buchstaben zu bilden. Sind keine Kombinationen in dieser Art erkennbar, setzen Sie Buchstaben und Silben, die Sie erkennen, so zusammen, dass man diese gut aussprechen kann. Schreiben Sie alle gefundenen Kombinationen untereinander.
  4. Betrachten Sie die gefundenen Kombinationen und achten Sie vor allem auf neu gebildete Silben, die sie noch einmal anders kombinieren können.
  5. Fügen Sie neue Wortkombinationen der Liste hinzu. Fahren Sie so lange fort, bis Sie keine Kombinationsmöglichkeiten mehr erkennen.
  6. Suchen Sie sich das Anagramm aus, das Ihnen am besten gefällt.

Die Papierschnipselmethode und Beispiele

  • Wenn Ihnen die weiter oben genannte Variante der Bildung von Namens-Anagrammen nicht liegt, können Sie auch die "Papierschnipselmethode" anwenden. Schreiben Sie dazu den Namen, den Sie anagrammieren wollen in Großbuchstaben und nicht zu klein auf ein Blatt Papier. Zerschneiden Sie danach den Namen mit einer Schere in die einzelnen Buchstaben. Nun können Sie händisch die Buchstaben so lange neu anordnen, bis sich Kombinationen ergeben, die Ihnen gefallen.
  • Geben Sie bei der Bildung von Anagrammen aus Namen nicht zu früh auf. Selbst aus kurzen Namen können sich eine ganze Reihe von interessanten Varianten ergeben, wie beispielsweise aus "Diana": "Nadia, Adina oder Dania". Aus dem Namen "Victoria" lassen sich unter anderem "Viticora, Citivora, Criavito" oder "Tovicria" bilden, aus "Erich" das Wort "Reich".
  • Weitere Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie die Anagrammierung nicht streng, nach dem Gesichtspunkt der "Komplettheit" vornehmen, also dem strikten Verwenden wirklich aller Buchstaben des Ursprungsnamens für das Anagramm. Wenn Sie einen oder ein paar Buchstaben weglassen, ergeben sich noch mehr Möglichkeiten.
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