Frequenzen für deutschen Amateurfunk

  • Wer sich mit dem Thema Amateurfunk auseinandersetzt, der wird sich früher oder später fragen, auf welchen Frequenzen der deutsche Amateurfunk eigentlich läuft. Über das Internet werden Sie dabei schnell Listen finden, die Ihnen die genauen Frequenzen verraten können.
  • Für einige Amateurfunksender sind Lizenzen notwendig. Wollen Sie aber nur mal hineinhören und sich später um Lizenzen kümmern, dann sollte auch das kein Problem sein. Zumindest, wenn Sie entsprechende Empfänger besitzen.
  • Jedoch ist immer Vorsicht walten zu lassen, da das Empfangen und Senden nur lizenzierten Amateurfunkern erlaubt ist. Wird zum Hineinhören also ein Gerät verwendet, welches während des Empfangs selbst auch ein Signal aussendet, dann gilt jenes Vorgehen als gesetzeswidrig.
  • Grundsätzlich ist zum Empfangen von Amateurfrequenzen ein SSB-tauglicher Empfänger nötig, wobei unter 10 MHz das untere Seitenband zu nutzen ist, wohingegen über jenen 10 MHz das Obere verwendet wird. Geht man nun davon aus, dass es sich bei Ihnen nicht um einen lizensierten Amateurfunker handelt, so sollten entsprechende Geräte wirklich nur empfangen können und am besten sendeunfähig sein.

Die Frequenzen live über SDR empfangen

  • Haben Sie Internet, so sollte es für Sie kein Problem sein, hier und da live in den einen oder anderen Kurzwellensender hinein zu hören. Dank des Technologiezeitalters sind Sie nicht mehr auf aufwendige Empfänger angewiesen, sondern der Empfang ist vom hauseigenen PC aus möglich.
  • Software Defined Radio oder kürzer SDR ist dabei die Lösung, denn über die Funktelekommunikationstechnik können Signalverarbeitungen von Hochfrequenzsendern und -empfängern dargestellt werden.
  • Über SDR wird Amateurfunk nun genauso empfangen, wie beispielsweise Militärfunk oder professionelle Radiosendungen. Damit Sie als Nutzer den Amateurfunk nun auf einen Blick vom professionellen Radiofunk unterscheiden können, werden entsprechende Frequenzen in digitalen SDR-Systemen meist verschiedenfarbig markiert.
  • Wollen Sie also live in Amateurfunk hineinhören, so müssen Sie sich lediglich ein Software-Defined-Radio-Gerät zulegen und es über den USB-Anschluss Ihres PCs mit dem Computer verbinden. Ihre Soundkarte sollte das System erkennen und der Rest erledigt sich wie von selbst. Jedoch sollten Sie zuvor überprüfen oder gegebenenfalls beim Hersteller nachfragen, ob sich Ihre Soundkarte für SDR auch eignet.