Amaryllis - Pflege und Überwinterung

Die Schönheit der blühenden Amaryllis lohnt ihre mühsame Pflege. Die Schönheit der blühenden Amaryllis lohnt ihre mühsame Pflege.
Die Amaryllis ist auch unter dem Namen Ritterstern bekannt. Diese aus Südamerika stammende Blume von exotischer Schönheit gehört in die Hände von wahren Liebhabern, da sie hohe Ansprüche an ihre Pflege stellt. Diese wird Jahr für Jahr zu Weihnachten belohnt, wenn die Amaryllis ihre einzigartigen Blüten öffnet.
Alexandra Forster
06.10.2010 Alexandra Forster
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
  1. Die Amaryllis sind, wie beispielsweise auch Tulpen, Zwiebelblumen, die perfekt an die klimatischen Verhältnisse der Subtropen, ihrer Heimat, angepasst sind. Diese Verhältnisse müssen Sie bei sich zu Hause künstlich schaffen, damit sich die Pflanze wohl fühlt.
  2. Ihre Amaryllis blüht im Winter, wächst im Frühling und Sommer und fällt dann in eine bis Dezember dauernde Ruhephase. Wenn Sie die Pflege der Amaryllis gemäß diesem Rhythmus gestalten, werden Sie lange Freude an ihr haben.
  3. Amaryllis gibt es in der Regel zwischen Dezember und Januar zu kaufen, da sie dann in voller Blüte stehen. Stellen Sie sie an einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung und achten Sie darauf, dass die Raumtemperatur nicht über 20 Grad beträgt.
  4. Während die Amaryllis blüht, müssen Sie sie einmal die Woche mäßig gießen. Gießen Sie das Wasser nie über die Zwiebel von oben in den Blumentopf, sondern stellen Sie die Pflanze in einen mit Wasser gefüllten Blumentopf-Untersetzer. Warten Sie, bis sich die Erde mit Wasser aufgesogen hat und entfernen Sie dann alles überschüssige Wasser aus dem Untertopf.
  5. Im Februar verblüht die Amaryllis. Die trockenen Blüten müssen Sie samt Stiel abschneiden. Die Blätter dürfen Sie nicht kürzen, da die Pflanze sie noch zur Photosynthese benötigt. Da die Amaryllis jetzt in die Wachstumsphase übergeht, sollten Sie sie ab Februar häufiger gießen.
  6. Im Mai können Sie Ihre Amaryllis ins Freie stellen. Da sie nun, für Sie noch nicht sichtbar, mit der Ausbildung neuer Blüten beginnt, müssen Sie die Blume den Sommer über regelmäßig düngen.
  7. Ab August dürfen Sie die Amaryllis, auch wenn es schwer fällt, nicht mehr gießen. Damit simulieren Sie die Trockenzeit, während der die Blume in ihrer Heimat in eine Ruhephase  fällt.
  8. Ein paar Wochen später ist die Pflanze ganz verdorrt und Sie müssen sie über der Erde abschneiden ohne die Zwiebel zu verletzen. Stellen Sie sie danach in einen dunklen, kühlen Raum.
  9. Anfang November topfen Sie die Zwiebel in frische Erde um. Beachten Sie dabei, dass die Zwiebel der Amaryllis zur Hälfte über der Erde bleiben muss.
  10. Manchmal werden Sie an der Amaryllis-Zwiebel weitere kleinere entdecken. Mit diesen können Sie, wenn Sie sie in extra Töpfe einpflanzen, Ihre Amaryllis vermehren. Bis diese blühen, vergehen allerdings mehrere Jahre.
  11. Ihre frisch umgetopfte Amaryllis-Pflanze muss jetzt an einen hellen, warmen Platz und einmal die Woche mäßig gegossen werden, bis sie wieder in voller Blüte steht und der Kreislauf von vorn beginnt.
Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.