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Aluminium: Korrosion vermeiden - so geht's

Aluminium gehört als chemisches Element der Borgruppe in den Bereich der Metalle. Als ein solcher Stoff ist es, gerade durch Wetter- und Umwelteinflüsse, nicht zwingend vor Korrosion, also der natürlichen Beeinträchtigung, geschützt. Somit gilt es, die entsprechend ungünstigen Reaktionen zu vermeiden, um eine Beständigkeit des Metalls zu erreichen.

Metalle sind meist Außeneinflüssen ausgesetzt.
Metalle sind meist Außeneinflüssen ausgesetzt.

Natürliches Aluminium und sein Schutz

  • Wie bereits erwähnt ist auch Aluminium, als Metall, nicht zwingend vor Korrosion geschützt. Es existiert jedoch ein ganz natürlicher Schutz, der sich passiv einstellt.
  • Dieser Schutz entsteht durch eine Oxidschicht bei reinem Aluminium, die sich von selbst bei der Aussetzung von Frischluft bildet. Den besten Schutz bietet diese Schicht dabei bei pH-Werten zwischen 4 und 9.
  • Weiterhin wird das Metall dabei auch vor zusätzlichen Oxidationsprozessen geschützt.
  • Der Nachteil hierbei besteht jedoch, dass diese Schicht, wenn auch nur sehr dünn, ein wesentlicher Nachteil in der Verarbeitung, z. B. Schweißprozessen, darstellt.
  • Hier sollte der natürliche Schutz also zunächst chemisch aufgelöst und nach der Verarbeitung künstlich erneuert oder verstärkt werden.

Korrosion künstlich vorbeugen

  • Durch die natürliche Resistenz gegenüber ist das Metall in der Regel nur bei Kratzern oder Kontaktstellen anfällig gegenüber korrosiven Prozessen. Derlei Beeinträchtigungen können Sie schon damit vermeiden, das Metall gleichmäßig zu pflegen und auf etwaige Löcher zu überprüfen.
  • Ein künstlicher Korrosionsschutz wird bei Aluminium indes über elektrische Oxidation, wie das Anbringen von Opferanoden oder auch chemische Prozesse erreicht. Diese Prozesse können, zusätzlich zum natürlichen Schutz, die passive Schicht noch verstärken.
  • Diese Prozesse können dabei die Beständigkeit gegenüber der sogenannten galvanischen Korrosion, also dem Kontakt von Stoffen, fördern. Sie können dabei passiver oder aktiver Natur sein.
  • Wesentlich zur Vermeidung dieser schädlichen Prozesse sind auch die Vorbeugung der Beeinträchtigung durch die richtige Wahl von Kontaktstücken. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn mehrere Metalle verbunden werden.
  • Hierbei empfehlen sich z. B. porenfreie organische Schichten.
  • Beachten Sie bei all dem, dass ein kompletter Schutz nicht gewährleistet sein kann. Tatsächlich sind die aufgeführten Möglichkeiten nur Wege, um die Vernichtung des Metalls hinauszuzögern, nicht aber zu verhindern.
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