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Alufolie hinter Heizkörper - so bringen Sie die Isolierung an

Gerade zur Winterzeit möchte man Energie sparen, um die stetig steigenden Preise etwas einzudämmen. Wie Sie mit etwas Alufolie und Dingen aus dem Baumarkt Ihre Heizung präparieren können, erfahren Sie in dieser Anleitung.

Mit der richtigen Einstellung, lässt sich viel Energie und Geld sparen.
Mit der richtigen Einstellung, lässt sich viel Energie und Geld sparen.

Was Sie benötigen:

  • Alufolie
  • Styroporplatten (mind. 1 cm dick)
  • Kleber
  • Werkzeug

So sollte der Heizkörper sein

  • Ein gut funktionierender Heizkörper sollte nicht mit viel Lack gestrichen oder unter einer Verkleidung versteckt sein. Früher wurden Heizkörper mit einer Verkleidung ummantelt, um diese unsichtbar zu machen. Das hat allerdings den Nachteil, dass die Wärmeenergie nicht in den Raum, sondern eher an das Holz und die Wand abgegeben wird. Entfernen Sie daher, wenn möglich, die ganze Verkleidung oder zumindest die Front.
  • Die Stelle des Heizkörpers muss stimmen. In alten Häusern wurde die Heizung nicht unbedingt zweckmäßig verbaut, sondern eher nach der Optik. Lassen Sie Ihre Heizkörper daher von einem Energieexperten überprüfen und diskutieren Sie die Möglichkeit, die Heizkörper vielleicht sogar zu versetzen.

Die Alufolie richtig anbringen

  • Die Alufolie ist zwar tatsächlich eine gute Isolierung, bringt aber einfach, hinter dem Heizkörper an die Wand geklebt, recht wenig. Daher müssen Sie sich im Baumarkt Styroporplatten besorgen, welche es in Quadratmetern zu kaufen gibt. Diese sollten etwa 1 cm dick sein. Ebenso ist ein guter Kleber wichtig.
  • Nehmen Sie sich die Styroporplatten und kleben Sie Bahn für Bahn die Alufolie darauf. Dann können Sie die Platten gegebenenfalls noch zuschneiden und hinter den Heizkörper schieben. Wenn diese nicht festsitzen, empfiehlt sich doppelseitiges Klebeband, um die Platte an der Wand zu fixieren.

So sparen Sie noch mehr Energie

  • Ein neues, intelligentes Thermostat wäre eine Variante, um noch mehr Energie zu sparen. Erkundigen Sie sich im Fachhandel nach den Kosten und wägen Sie ab, ob sich diese Investition für Sie lohnen würde.
  • Nehmen Sie Ihre Zentralheizung nur in Betrieb, wenn dies auch nötig ist. Schalten Sie die Heizung in der Küche beispielsweise komplett aus, wenn Sie kochen. Die dabei entstehende Wärme reicht völlig aus.
  • Schalten Sie die Heizung tagsüber, wenn Sie arbeiten oder in der Uni sind, komplett aus oder zumindest auf weniger als 20 Grad. Wenn Sie nach Hause kommen, dauert es in der Regel nicht lange, bis es wieder wärmer ist. Bei Minusgraden ist dies etwas anders, in diesem Fall sollte die Heizung immer auf etwa 20 Grad stehen, damit die Räume nicht komplett auskühlen.
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