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Alterszucker - erste Anzeichen

Stellen Sie sich vor, dass bei einem Routine Check bei Ihrem Hausarzt, die Diagnose kommt: Diabetes Mellitus, bzw. Alterszucker. Immer mehr Menschen, unter anderem auch Kinder, erkranken an dieser Form des Diabetes. Bei genauer Beobachtung des eigenen Körpers, können erste Anzeichen frühzeitig erkannt und es kann eine effektive Prophylaxe eingeleitet werden.

Um darauf verzichten zu können, sollte gut auf den Körper gehört werden!
Um darauf verzichten zu können, sollte gut auf den Körper gehört werden! © Gerd_Altmann / Pixelio

Der Diabetes Typ 2 unterscheidet sich vom Typ 1 in einem großen Unterschied. Beim sogenannten Alterszucker ist der Körper resistent gegen das Insulin. Der Begriff Alterszucker wird in der Form nicht mehr benutzt, da zunehmends mehr Kinder an dieser Form des Diabetes leiden.

Der Alterszucker vs. Typ 1 - die Unterschiede

Die Produktion des Insulins, einem Hormon zur Umwandlung von Kohlehydraten in Glukose, erfolgt in den langerhan'schen Inselzellen. Diese sitzen in der Bauchspeicheldrüse bzw. dem Pankreas. Die liegt zwischen Magen, Milz und Leber im Oberbauch.

  • Beim Typ 1 Diabetes produzieren die Inselzellen kein Insulin, um die Nährstoffe in Glukose umzuwandeln. Dieser Typ ist, im Gegensatz zum Alterszucker, meist angeboren und in wenigen Fällen auf Krankheiten zurückzuführen. Mit dieser Diagnose muss der Betroffene lernen, mit den Umständen richtig zu hantieren.
  • Dem Körper muss per Insulinpen oder Insulinpumpe, das Hormon zugeführt werden. Ein strenger Ernährungsplan, sprich die Umrechnung von Kohlehydraten in sogenannte Broteinheiten, muss eingehalten werden. Bei Nichteinhaltung kann sich eine Hypoglykämie einstellen, der bekannte Unterzucker. Beachten Sie dabei, dass dieser Zustand lebensbedrohlich sein kann.
  • Der Diabetes Typ 2 bzw. Alterszucker wird in aller Regel medikamentös behandelt. Die Definition beinhaltet, dass die Bauchspeicheldrüse zwar Insulin produziert, aber der Körper das Insulin nicht annimmt bzw. insulinresistent ist. Der relative Insulinmangel, genetisch bedingt oder durch endogene Einflüsse entstanden, kann durch das Übersehen der ersten Anzeichen, im späteren Verlauf zu einem Typ 1 Diabetes führen.
  • Meist liegt der Resistenz, der Ursache des Alterszuckers, eine Fettleibigkeit voran. In der Regel kann mit einem strengen Ernährungsplan bzw. der Durchführung einer Körperertüchtigung, dem Ganzen entgegengewirkt werden. Dennoch muss der Betroffene mit Alterszucker, wie beim Typ 1 Diabetes, mit einer Kohlehydrate Austauschtabelle, diese in Broteinheiten umrechnen.

Des Alterszuckers erste Anzeichen

Hört man auf den Körper, stellen sich vor Beginn dieser Diagnose gewisse Symptome bzw. Veränderungen ein. Anzeichen erkennen heißt den Körper, seine Gewohnheiten und Veränderungen zu beobachten und gegebenenfalls den Hausarzt, bei verdächtigen Anzeichen, zu konsultieren.

  • Der schleichende Prozess tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf. Die Betroffenen bekommen plötzlich ein höheres Durstgefühl und trinken auch entsprechend mehr. Einhergehend ist auch eine gewisse Abgeschlagenheit, die sich in verminderter Motivation bzw. Bewegungsunlust äußert. Das Verdächtige dabei ist, dass diese Symptome oftmals auch bei gesunden Menschen auftreten und daher auch sehr gerne ignoriert werden.
  • Im Inneren des Körpers finden auch entsprechend Veränderungen statt. Der Körper benutzt als Anzeichen, einen verstärkten Juckreiz der Haut, Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen. Diese Anzeichen sind wiederum in der Bevölkerung auch bei gesunden Menschen bekannt.
  • Schwieriger und gefährlicher, zumindest bei alten Menschen mit Alterszucker, ist die höhere Infektanfälligkeit. Ist das Immunsystem eh schon geschwächt, ist der Körper bei ersten Anzeichen schneller krank. Diese Krankheiten können je nach Verlauf, auch weitere Erkrankungen mit sich bringen und den Körper weiter schwächen.

Sie sehen, dass der Körper immer genau betrachtet werden möchte. Die Aufmerksamkeit mach sich, bei Erkennung der ersten Anzeichen, bezahlt und oftmals können Sie das Ruder noch einlenken und den Körper entlasten.

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