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Alte Singer-Nähmaschinen - so nähen Sie damit

Diese alten Schätze funktionieren meist einwandfrei.
Diese alten Schätze funktionieren meist einwandfrei. © Siegfried_Fries / Pixelio
Die Firma Singer stellt bereits seit 1850 Nähmaschinen her. Obwohl die alten Geräte damals noch wenig moderne Technik aufwiesen, nähen zahlreiche davon heute noch einwandfrei. Der Umgang mit den Geräten verlangt jedoch etwas Übung.

Die Nähmaschinen vorbereiten

  • Prüfen Sie zunächst, ob alle beweglichen Teile der Nähmaschine noch richtig laufen. Drehen Sie hierfür das Schwungrad langsam und beobachten Sie alle Stellen, zu denen die Bewegung übertragen werden soll.
  • Wenn alte Nähmaschinen lange nicht genutzt wurde, ist es ratsam, sie gut zu reinigen und dann die beweglichen Teile mit passendem Nähmaschinenöl wieder geschmeidig zu machen.
  • Steigern Sie dann langsam die Geschwindigkeit am Schwungrad. So sehen Sie, ob der Lauf auch gleichmäßig ist.
  • Nun können Sie den Faden auf die Spule wickeln und diese einsetzen.
  • Nähen Sie nach dem Einölen zunächst einen Probelappen. Überschüssiges oder falsch aufgebrachtes Öl wird so wieder aufgewischt.

Mit der alten Singer nähen

  • Alte Singer-Nähmaschinen unterscheiden sich von den modernen Geräten nur im Antrieb. Während neue Geräte über einen Elektromotor angetrieben werden, stellte die Firma Singer ursprünglich Modelle mit Fußantrieb her.
  • Stellen Sie die Maschine dicht ans Fenster, sodass Ihre Näharbeiten von vorne beleuchtet werden.
  • Sie setzen sich vor die Maschine und stellen Ihre Füße auf das große Pedal.
  • Durch eine vorsichtige Kippbewegung dieses Pedals setzen Sie das Schwungrad in Bewegung. Falls Sie das Pedal nicht bewegen können, geben Sie mit der Hand einen ersten Schwung über das Schwungrad.
  • Die Einstellungen der Nähmaschine selbst sind dagegen mit denen der modernen Geräte nahezu identisch. Sie können die Fadenspannung und die Stichbreite einstellen. Bei einigen Modellen ist sogar das Zickzackmuster bereits möglich.
  • Nähen Sie auch bei geraden Nähten nicht zu schnell, da das Stoppen des Schwungrades mit dem Pedal etwas schwieriger ist. Ähnlich wie bei einem Auto müssen Sie einen "Bremsweg" einplanen, um vor der nächsten Kurve anhalten zu können.
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