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Alpenveilchen - Pflegeanleitung

Alpenveilchen sollte man nach Pflegeanleitung behandeln. Denn nur mit genügend Wasser, Licht und der richtigen Temperatur wachsen die Pflanzen schön.

Alpenveilchen sind bei richtiger Pflege wunderschön.
Alpenveilchen sind bei richtiger Pflege wunderschön.

Alpenveilchen oder auch Cyclamen gibt es in verschiedenen Farben. Sie erhalten die Zimmerpflanze mit weißer, roter oder pinkfarbener Blüte. Bei der Pflegeanleitung sollten Sie diverse Faktoren berücksichtigen, um die Blütenpracht genießen zu können.

Anforderungen an den Standort des Alpenveilchens

Stellen Sie Ihre Alpenveilchen an einen hellen Standort. Dabei sollten Sie allerdings pralle Sonne vermeiden.

Der Raum sollte nicht zu warm sein und 20 Grad Celsius nicht überschreiten. Optimal  für die Zimmerpflanze wären etwa 15 Grad Celsius.

Verwenden Sie beim Einpflanzen in einen Topf luftdurchlässige Blumenerde. So vermeiden Sie Staunässe.

Pflegeanleitung der Zimmerpflanze

Befindet sich das Alpenveilchen in der Blühphase, ist es notwendig, dass Sie die Pflanze mit genügend Wasser zu versorgen. Staunässe sollte allerdings vermieden und die Knollen selbst nie gewässert werden. Daher ist es ratsam, das Alpenveilchen in eine mit Wasser gefüllte Schüssel zu tauchen. Das Wasser sollte Zimmertemperatur besitzen, so kann die Pflanze keinen Schaden nehmen.

Wollen Sie Alpenveilchen düngen, können Sie auf handelsübliche Blühpflanzendünger zurückgreifen. Düngen Sie etwa alle 2 Wochen.

Gehen Sie nach Pflegeanleitung vor, stellen Sie im Mai (nach der Blühphase) die Düngung ein. Auch die Wasserzufuhr sollte minimiert werden. Gießen Sie bis Ende des Sommers nur so viel, dass ein Schrumpfen der Knolle vermieden wird.

Vertrocknen die Blätter, schneiden Sie sie zurück.

Gegen Herbst hin erhöhen Sie die Wassermenge schließlich wieder und topfen das Alpenveilchen in frisches, mit Nährstoffen versorgtes Substrat um.

Vermehrung von Cyclamen

​Alpenveilchen können Samen ausbilden, die reif sind, wenn die Zimmerpflanze vertrocknet ist.

Geben Sie die Samenkapseln in einen Topf mit Blumenerde, gemischt mit etwas Sand, und gießen Sie sie regelmäßig. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein, darf aber auch nicht austrocknen.

Nach drei bis vier Wochen können daraus neue Pflanzen spießen, die Sie dann einzeln umtopfen sollten.

Sie können aber auch die Knolle teilen und das Alpenveilchen so vermehren.

Schädlinge und Krankheiten

Wie auch andere Zimmerpflanzen können Cyclamen von Spinnmilben befallen sein, die sich an den Blattunterseiten ansetzen. Ist dies der Fall, besprühen Sie die Blätter regelmäßig mit Wasser, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Fallen Blätter ab oder vergilben sie, sollten Sie das Alpenveilchen an einen kühleren Standort stellen.

Das gleiche gilt, wenn sich Schimmel an Blättern oder auf der Erde bildet. Versuchen Sie in diesem Fall auch, die Raumfeuchtigkeit durch Lüften zu verringern.

Knollenfäule sollten Sie vermeiden, indem Sie die Wurzeln immer nur von unten Wässern und vertrocknete Pflanzenteile von der Erde absammeln. Knollenfäule kann nicht geheilt werden.

Alpenveilchen im Garten halten

Es ist auch möglich, Alpenveilchen im Freien zu halten. Eine Variante wäre, normale Cyclamen draußen in Töpfen zu pflanzen, die sich bei kühlen Temperaturen im Herbst wohlfühlen. Stellen Sie sie an einen halbschattigen bis schattigen Standort, um bis zum Winter hin eine üppige Blütenpracht genießen zu können. Beim ersten Frost allerdings sollten Sie die Pflanzen ins Haus holen.

Spezielle winterharte Sorten dagegen können Sie direkt in die Erde Ihres Gartens setzen. Hierbei gibt es wieder unterschiedliche Pflanzen, die entweder im Februar-März oder im Herbst blühen.

Das Alpenveilchen ist eine vielfältige Pflanze, an der Sie bei richtiger Pflege drinnen wie draußen viel Freude haben werden.

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