- 29.12.2011 Ina Seyfried
- Hautarzt/Hautärztin
- Allergietest
- Schilder in der Kleidung
- Vermeidung von bestimmten Textilien
Allergische Hautreaktionen auf Textilien sind leider keine Seltenheit und viel dagegen machen, wie z. B. Medikamente nehmen, kann man leider nicht. Besteht bei Ihnen bereits eine Allergie, sollten Sie beim Kauf von Kleidung immer die eingenähten Schildchen lesen, denn dort können für Sie wichtige Informationen draufstehen. Vermuten Sie eine Allergie auf Textilien, sollten Sie bei einem Hautarzt/einer Hautärztin einen Allergietest durchführen lassen.
So entstehen allergische Hautreaktionen
- Diese Art von Allergie bezeichnet man auch als Kontaktallergie. Sie bekommen Beschwerden, wenn Sie Kontakt mit bestimmten Dingen haben.
- Kleidung, die von weit herkommt, wird chemisch behandelt, damit sich dort keine Motten oder Pilze einnisten. Diese Chemikalien können dann allergische Hautreaktionen auslösen, besonders dann, wenn die Kleidung auch noch eng anliegt und intensiv mit der Haut in Berührung kommt.
- Auffällig sind auch dunkle oder schwarze Stoffe. Hier wird die Kleidung mit speziellen Farben gefärbt, die Hautreizungen auslösen können.
- Haben Sie natürlich eine Latexallergie, sollten Sie Kleidung aus diesem Material meiden.
Kontaktallergien vermeiden
- Leider bleibt Ihnen bei allergischen Hautreaktionen auf bestimmte Textilien nicht anderes möglich, als diese Kleidung zu vermeiden.
- Schauen Sie immer in die Schildchen in der Kleidung, steht dort "separat waschen" oder auch "knitterfrei" drauf, können Sie davon ausgehen, dass bestimmte Färbungen und Chemikalien benutzt worden sind.
- Achten Sie auf ein Ökozeichen oder kaufen Sie bevorzugt helle und nicht allzu enge Kleidung.
- Viele Hersteller setzten heutzutage auf biologische und natürliche Kleidung, die es in vielen Läden oder über das Internet zu kaufen gibt.