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Allergien bei Katzen - so machen Sie's Ihrer Katze leichter

Es gibt einige Allergien, die Ihren Katzen zu schaffen machen können. Bei nicht jeder Allergie müssen Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, sondern können dem Tier zum Beispiel bei einer Futtermittelallergie gut selber helfen.

Allergien führen häufig zu Juckreiz.
Allergien führen häufig zu Juckreiz.

Aber auch andere Allergien bei Ihren Katzen können Sie mit der richtigen Behandlung gut in den Griff bekommen und Ihren Stubentigern so wieder zu einem schönen Leben verhelfen.

Die verschiedenen Symptome bei Allergien

  • Zu den häufigsten Symptomen bei Allergien gehören Juckreiz und Veränderungen an der Haut oder dem Fell Ihrer Katzen. Wichtig ist auch der Zeitpunkt, zu dem die Symptome auftreten. Reagieren Ihre Katzen im Frühjahr allergisch, dann können Pollen der Auslöser für die Allergie sein.
  • Zeigen Ihre Katzen längerfristig Symptome und kratzen sich viel, dann kann auch eine Flohstichallergie der Grund dafür sein. Diese ist meistens ab dem Spätsommer aktuell, denn im Winter sind Flöhe eher selten.
  • Bei einer Futtermittelallergie zeigen Ihren Katzen sehr wahrscheinlich durchgehend unterschiedliche Reaktionen. Bekommen die Tiere dauerhaft ein Futter, das sie nicht gut vertragen, so kann sich diese Allergie durch Juckreiz, trockenes oder struppiges Fell und sogar durch Ausschlag auf der Haut bemerkbar machen.

Allergien bei Katzen durch falsches Futter

  • In erster Linie ist es ganz wichtig, dass Sie alles meiden, was die Allergie auslösen kann. Dadurch verschaffen Sie den Katzen Erleichterung und die Allergie wird eingedämmt. Zusätzlich müssen die Tiere dann natürlich noch behandelt werden, damit die Symptome auch gelindert werden.
  • Bei einer Futtermittelallergie sollten Sie unverzüglich das Futter wechseln und bei dem neuen Futter darauf achten, dass dieses keine Zusatzstoffe enthält. Dazu gehören unter anderem Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und auch Zucker. Das Futter sollte statt dessen viel Fleisch enthalten und mit Fettsäuren angereichert sein.
  • Bei Trockenfutter achten Sie darauf, dass das Katzenfutter möglichst keine bunten Brocken enthält, da diese immer mit Farbstoff versetzt sind. Am besten greifen Sie hier zuerst auf ein spezielles Diättrockenfutter zurück und gewöhnen Ihre Katzen bei Allergien dann langsam an ein ausgewogenes Futter.

Hauterkrankungen durch Allergien behandeln

  • Haben Ihre Katzen durch die Allergien auch Juckreiz und Fellveränderungen, dann kann Ihnen Ihr Tierarzt ein entsprechendes Mittel verschreiben, welches die Symptome lindert. Wenn nötig, dann können Sie auch einen Puder verwenden, der den Juckreiz bei Allergien lindert und den Tieren den Zwang zum Kratzen nimmt.
  • Es ist wichtig, dass die betroffenen Hautstellen, wenn diese vielleicht sogar verkrustet sind, regelmäßig eingecremt werden. Dadurch juckt die Stelle weniger und die Kruste löst sich schneller ab.
  • Falls Ihre Katzen trotzdem immer wieder kratzen und sich die Haut schon entzündet, dann bitten Sie Ihren Tierarzt um einen Trichter. Diesen legen Sie den Katzen um den Hals und hindern die Tiere so daran, dass sie sich ständig kratzen.

Katzen bei einer Pollenallergie helfen

  • Auch wenn die Pollenallergie zu starken Symptomen führen kann, hat sie doch den Vorteil, dass Ihre Katzen nur phasenweise unter dieser Allergie zu leiden haben. Je nach dem, auf welche Pollen Ihre Tiere allergisch reagieren, zeigen sich die ersten Symptome bereits im Frühjahr.
  • Hier helfen Sie den Tieren am besten, wenn Sie keinen Freigang mehr geben. Halten Sie die Tiere nur in der Wohnung und achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist, um die meisten fliegenden Pollen zu binden.
  • Besorgen Sie sich im Handel spezielle Pollenschutzgitter, die Sie an allen Fenstern ganz leicht mit einem speziellen Klebeband befestigen können. So können Sie ganz gewohnt lüften, ohne dass dabei Pollen in Ihre Wohnung gelangen können.
  • Besprechen Sie dann gemeinsam mit einem Tierarzt, welche Behandlungsmöglichkeiten es noch für Ihre Katzen gibt und holen Sie auch zusätzlichen Rat bei einem Tierheilpraktiker. Es gibt einige homöopathische Mittel, die Ihren Katzen bei solchen Allergien helfen können.

Es gibt viele Allergien bei Katzen, die lange Zeit fast unentdeckt bleiben. Zeigen sich aber deutliche Symptome, dann sollten Sie Ihre Tiere eventuell beim Tierarzt testen lassen.

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