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Allergie gegen Schokolade - was tun?

Haben Sie den Verdacht, dass Sie an einer Allergie gegen Schokolade leiden? Wenn es Ihnen nicht leicht fällt, auf Schokolade zu verzichten, können Sie eventuell nach dem Umsetzen einiger Ratschläge dennoch weiterhin Schokolade essen. Denn vielleicht ist keine Allergie die Ursache für Ihre Beschwerden, sondern etwas anderes.

Verzicht auf Schokolade fällt oft schwer.
Verzicht auf Schokolade fällt oft schwer.

Die Schokolade testen

Wenn Sie vermuten, dass Sie eine Allergie gegen Schokolade haben, sollten Sie dies differenzieren.

  • Normalerweise ist man gegen einzelne Inhaltsstoffe allergisch, nicht gegen ein Produkt. Schauen Sie sich also genau an, worauf Sie reagieren.
  • Enthält die Schokolade, die Sie gerne essen, Nüsse, Weintrauben oder andere Zusätze? Dann wechseln Sie auf die Geschmacksrichtungen Vollmilch, Alpenmilch oder Zartbitter. Lesen Sie aber auch das Kleingedruckte auf der Verpackung. Manchmal können verschiedene Hersteller nicht ausschließen, dass sich Nüsse in der Schokolade befinden, obwohl dies vom Kunden nicht gewünscht ist.
  • Wenn es nicht an Zusätzen liegt, dass Sie Beschwerden nach dem Verzehr haben, lesen Sie aufmerksam die Liste der Inhaltsstoffe durch und vergleichen Sie unterschiedliche Schokoladen. Anhand Ihrer Beschwerden auf unterschiedliche Produkte können Sie so den Übeltäter einkreisen und so auf Artikel ausweichen, die andere Inhaltsstoffe enthalten.
  • Haben Sie ständig die gleichen Beschwerden, kann Ihre Allergie gegen Kakaobutter bestehen, die in den meisten Schokoladen enthalten ist. Dann wird es allerdings schwer werden, dass Sie herkömmliche Schokolade essen können, da Kakaobutter einen wichtigen Bestandteil ausmacht. Vielleicht finden Sie aber einen Hersteller, der Schokolade mit Kokosfett statt Kakaobutter herstellt.

Letztendliche Gewissheit schafft Ihnen aber wahrscheinlich ein Allergietest, den Sie bei Ihrem Arzt durchführen lassen können.

Allergie gegen andere Inhaltsstoffe

  • Es gibt neben Allergien gegen verschiedene Inhaltsstoffe von Schokolade außerdem einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten, weswegen Sie nach dem Genuss mit Durchfall, Blähungen, Hauterscheinungen oder Kopfschmerzen reagieren können.
  • Möglicherweise leiden Sie unter einer Laktoseintoleranz und können daher den Milchzucker, der in der Schokolade ist, nicht verdauen. Ihnen fehlt das dafür notwendige Enzym. Suchen Sie dann im Handel nach einer laktosefreien Schokolade.
  • Andere Schokoladen wiederum sind mit Keks oder Pralinen verfeinert. Haben Sie eine Glutenunverträglichkeit, reagiert Ihr Magen-Darm-Trakt mit allergieähnlichen Symptomen gegen das Klebereiweiß, das im Weizen enthalten ist. Da das meiste Gebäck aus Weizen hergestellt wird, landet Gluten so in Ihrer Schokolade. Suchen Sie dann ein Produkt, welches ausdrücklich darauf hinweist, dass kein Gluten enthalten ist.
  • Möglich ist aber auch, dass Sie unter einer Histaminintoleranz leiden. Die gleichen oder ähnlichen Beschwerden, die bei Ihnen nach dem Genuss von Schokolade auftreten, kommen dann wahrscheinlich nach dem Verzehr von Käse, Rotwein, Hülsenfrüchte, Tomate oder Zwiebeln vor.
  • Beim Arzt können Sie die genannten Unverträglichkeiten beziehungsweise Intoleranzen testen lassen. So haben Sie schon bald Gewissheit, um welche Schokolade Sie einen großen Boden machen müssen.
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