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Allergie gegen Birke - was tun?

Sie haben eine Allergie gegen die Birke? Da sind Sie wahrscheinlich nicht die einzige Person. Leider sind allergische Reaktionen sehr verbreitet und gehören an vorderster Front zu den Volkskrankheiten. Sie können aber ein bisschen etwas dagegen tun.

Die Birke wirkt eher harmlos.
Die Birke wirkt eher harmlos. © Norbert Svojtka / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Hautarzt

Eine Allergie gegen die Birke ist nicht selten

  • Für viele fängt es im Frühling wieder an: Entzündete und juckende Augen, eine tropfende Nase und das Niesen kommen auch dazu.
  • Die meisten Probleme machen Allergien gegen die Birkenpollen. Gerade die Pollen enthalten ein starkes Allergen.
  • Leider lösen die Birkenpollen auch  recht starke Kreuzreaktionen aus. Dazu gehören noch andere Pollen wie Hasel, Hainbuche, Rotbuche, Erle oder die Eiche.
  • Auch die Kreuzreaktion auf bestimmte Lebensmittel ist nicht ungewöhnlich. Dazu zählen beispielsweise Nüsse, Mandeln, Kiwi, Karotten oder Äpfel sowie Tomaten.
  • Und das alles nur, weil man eine Allergie gegen die Birke hat!

So gehen Sie den Pollen an den Kragen

  • Natürlich ist der erste Weg erst einmal der Hautarzt. Damit Sie wissen, worauf Sie allergisch reagieren, ist ein Allergietest sinnvoll. Den Allergietest führt nur ein Facharzt durch.
  • Wird eine Allergie gegen die Birke beziehungsweise gegen die Pollen festgestellt, erhalten Sie sicher ein Medikament (antiallergen). Auch eine Hyposensibilisierung ist möglich. Dies ist eine spezielle Immuntherapie, dauert aber circa zwei Jahre.
  • Der natürlichste Weg ist allerdings die Vermeidung des Kontakts mit dem Allergen. Dies ist zwar nicht unbedingt immer möglich, dennoch können Sie ihn reduzieren.
  • Im Internet gibt es einen Pollenkalender und einen Pollenwarndienst. So können Sie immer nachlesen, wann die Pollen vermehrt unterwegs sind.
  • Die Intensität der  Pollen ist abhängig von den Witterungsbedingungen, aber auch von regionalen Schwankungen. Ein Blick auf den Kalender kann die Allergie auf jeden Fall auf ein Minimum herabsetzen, weil Sie ihr aus dem Weg gehen können.
  • Den Pollen kann man nicht immer aus dem Weg gehen, und keiner möchte gerne in der Wohnung bleiben. Deshalb ist die Hygiene ein guter Weg, indem Sie Ihre Kleidung so sauber wie möglich halten und sich täglich duschen.
  • Sie bringen die Pollen auch in die Wohnung,  sobald Sie die Fenster öffnen. Morgens zwischen 04.00 und 06.00 Uhr ist es meist am schlimmsten.
  • Halten Sie auch Ihre Wohnung so sauber, wie es geht, am besten durch tägliches Staubsaugen und Staubwischen. Auch Luftbefeuchter können Erleichterung bringen.
  • Falls Sie eine Kreuzallergie haben, vermeiden Sie bestimmte Nahrungsmittel wie beispielsweise Nüsse, Tomaten, Äpfel, Birnen, Avocados. Erhitzen Sie Gemüse und Früchte. Die Hitze zerstört die Proteine.
  • Auch verrauchte Räume können die Atemwege reizen, genau wie Hallenbäder durch das chlorierte Wasser.
  • Lüften Sie viel Ihre Räume. Die beste Zeit ist abends zwischen 19.00 und 24.00 Uhr.
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