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Alle Fernseher können Internet

Ganz gleich, ob Sie einen Flachbild- oder Röhrenfernseher haben, Sie können alle Fernseher ins Internet schicken. Es gibt zwar bereits zahlreiche Smart-TV-Anbieter, sie bieten aber zum Teil ein eingeschränktes Angebot an Inhalten oder sind nicht für ältere Fernseher gedacht. Gegenstand dieses Artikels soll sein, ein Fernsehgerät mit dem geringstmöglichen Aufwand für das Internet fit zu machen. Verwendet wird eine android-basierte TV-Box. Der Vorteil von Android ist, dass es ein sehr weit verbreitetes Betriebssystem ist und dass Sie auf viele Apps und Filmangebote zurückgreifen können. Zudem haben Sie freien Zugriff auf das Internet.

Neues Fernseherlebnis mit Ihrem alten Fernseher.
Neues Fernseherlebnis mit Ihrem alten Fernseher.

Was Sie benötigen:

  • Internet-Anschluss (empfohlen DSL ab 16 000 Mbits)
  • Fernseher (mit Composite/AV-Eingang oder HDMI),
  • Mini-PC-Box mit Android: mindestens Version 4.1 wegen verbesserter Bildschirmananpassung, mind. 1 GB RAM, mind. 1 Ghz, mindestens 2 USB Anschlüsse und Google Play,
  • eine Fernbedienung
  • Passendes Verbindungskabel (HDMI oder analog: z.B. Composite AV)
  • Optionales Zubehör:
  • zwei LAN-Kabel mit der Länge ab 1 Meter,
  • zwei Powerlines,
  • eine Funktastatur
  • eine Funkmaus
  • USB-Speicher-Stick oder
  • USB Card Reader mit SD-Karte

Fernseher mit der TV-Box verbinden

  1. Sie schließen die Android-TV-Box oder Mini-PC ab Android 4.1 (zum Beispiel Mele M5 Dual Core Android 4.2 TV Box oder MyGica ATV1200 Dual Core Android 4.1 TV Box) an. Die Mindestanforderung 4.1 entweder mit einem AV-Kabel, zum Beispiel Composite (Farben: weiß, gelb, rot) oder HDMI-Verbindungskabel an den Fernseher an.
  2. Nun schalten Sie Ihren Fernseher an und warten ein wenig. Haben Sie den Fernseher über AV angeschlossen, so drücken Sie die AV-Taste solange, bis Sie ein Bild der Box sehen.
  3. Erschrecken Sie nicht, falls Sie ein schwarz-weißes Bild sehen. Das liegt meist daran, falls Sie alle Kabel richtig eingesteckt haben, dass die TV-Boxen häufig auf den NTSC-Standard voreingestellt ist. In Europa haben Sie jedoch den PAL Standard. Unter Display-Einstellungen befindet sich ein Punkt, wo Sie auf PAL umstellen können. Sie sollten nun ein farbiges Display haben.
  4. Nun müssen Sie Ihre Box mit dem Internet verbinden. Dies können Sie über WLAN oder LAN (kabelgebunden) tun.
  5. WLAN ist langsamer als LAN. Wenn Sie jedoch Glück haben, könnte bei Ihnen eine WLAN-Verbindung auch für Video-Streams genügen. Erfahrungsgemäß jedoch sind Sie wesentlich schneller mit einem kabelgebundenen Internetanschluss. Wenn sich Ihr Internetanschluss direkt neben dem Fernsehgerät befindet, so können Sie die TV-Box via LAN-Kabel verbinden.
  6. Beim Kauf eines Fernsehers müssen Sie auf viele Bezeichnungen achten. WLAN ready ist …

  7. Oft jedoch befindet sich der Internetanschluss am anderen Ende des Zimmers oder sogar in einem anderen Raum. Auch das ist kein Problem, denn Sie nehmen einfach zwei Powerlines zu Hilfe. Diese bauen ein lokales Netzwerk über das Stromnetz auf. Sie stecken dazu eine Powerline in eine Steckdose in der Nähe Ihres Internetanschlusses ein und die andere in die Steckdose nahe am Fernseher.
  8. Da Sie diese Powerlines direkt in die Steckdose einstecken müssen und nicht an einen Verteiler hängen dürfen, nehmen Sie am Besten gleich eine mit integrierter Steckdose, sodass Ihnen alle Stromanschlüsse erhalten bleiben. Wen blinkende LED-Lichter stören, der sollte sich eine Powerline kaufen, bei der sich diese abschalten lassen. Dies ist zum Beispiel bei der FRITZ!Powerline 520E der Fall. Via PC können Sie die für Sie passenden Einstellungen bequem vornehmen.
  9. Nun verbinden Sie die LAN-Kabel mit einer Powerline am Fernseher und der TV-Box und mit der anderen Powerline und dem DSL-Modem. Bei den Einstellungen wird eine aktive LAN-Verbindung angezeigt, die Sie so belassen können oder, falls nötig, aktivieren.

Neues Unterhaltungserlebnis für Fernseher im Internet

  • Der Vorteil dieser Ausstattung ist, dass Sie nun mit nahezu jedem Fernseher im Internet surfen können und die Internet-Seiten sogar über einen Röhrenfernseher deutlich angezeigt bekommen. Dieser muss nicht groß sein, aber sollte am Besten ab 22 Zoll messen.
  • Sie können sich Apps herunterladen, die Ihnen TV-Sender streamen oder auch zahlreiche Filme ansehen. Dazu ist meist das beliebte YouTube als App vorinstalliert und Sie können dort beliebte Videoclips und auch bereits zahlreiche Spielfilme, Dokumentationen und vieles mehr kostenlos abrufen.
  • Zeitversetztes Fernsehen als App, das Sie vielleicht schon von IP-TV her kennen, ist in der Entwicklung und wird vielleicht in naher Zukunft auch möglich sein. Der Vorteil ist, dass Sie unabhängig von einem Telefonanbieter sind.
  • Sie können auch über TV-Recorder-Dienste Fernsehsendungen aufzeichnen lassen und diese herunterladen.
  • Zusätzlich können Sie zahlreiche Spiele auf jeden Fernseher holen, den Sie mit einer Android-Box aufgerüstet haben.
  • Da die Eingabe von Texten und die Bedienung der Apps mit den mitgelieferten Fernsteuerungen der TV-Boxen meist knifflig ist, können Sie eine Funkmaus und Funktastatur dazu besorgen.
  • Zusätzlich können Sie USB-Sticks oder auch SD-Karten und sogar Festplatten je nach Ausstattung der TV-Box anschließen, um Ihre Fernsehsendungen, Videos, Bilder und Apps zu speichern und sich unbegrenzten Speicherplatz zu verschaffen.
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