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Aktivierung für Senioren - so könnte es klappen

Im hohen Alter kommen Trägheit und Antriebslosigkeit sehr häufig vor. Doch eine Aktivierung für Senioren ist einfach, wenn Sie einige Tipps dabei beachten.

Im Alter aktiv zu sein, muss kein Wunschtraum bleiben.
Im Alter aktiv zu sein, muss kein Wunschtraum bleiben.

Ursachen der Inaktivität erfahren

Bevor Sie mit einer Aktivierung für Senioren beginnen ist es wichtig, dass Sie erfahren, warum der oder die Betroffene nicht aus seiner Antrieblosigkeit herauskommen kann.

  • Vermeiden Sie gut gemeinte Ratschläge, im Sinne von "Ach komm, geh doch einfach mal wieder etwas raus". Das führt oft dazu, dass sich Senioren missverstanden und alleingelassen fühlen.
  • Stattdessen sollten Sie lieber ein offenes Gespräch suchen. Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie gemeinsam auf Ursachenforschung für die Inaktivität.
  • Hat es eher körperliche Ursachen, bedingt durch Schmerzen, Rückenbeschwerden oder sonstige Erkrankungen, ist eine Rücksprache mit dem Arzt empfehlenswert. Welche Bewegungen darf der Betroffene ausführen und was sollte lieber vermieden werden.
  • Oft entsteht im Alter jedoch eine Antriebslosigkeit aufgrund einer depressiven Verstimmung. In dem Falle sollten Sie sich Zeit für den Menschen nehmen. Oft reichen zwei Stunden in der Woche, in denen Sie ihm oder ihr einfach zuhören. Diese entlastenden Gespräche lösen eine Antriebslosigkeit oft schon auf.

Individuell passende Aktivierung für Senioren wählen

Wie Sie sehen kann eine Inaktivität von älteren Menschen die verschiedensten Ursachen haben. Demnach sollten Sie ganz individuell vorgehen.

  • Bei körperlicher Schwäche können Sie gemeinsam mit einem Physiotherapeuten oder dem behandelnden Arzt ein Programm zur Aktivierung der Senioren zusammenstellen. Dieses sollte die Muskulatur stärken und möglichst wenig Knochen belasten. Wassergymnastik oder regelmäßiges Schwimmen ist hierfür ideal.
  • Bei seelischer Ursache kann es hilfreich sein, gemeinsam mit dem Betroffenen Dinge herausfinden, die ihm oder ihr früher Freude bereitet haben. Versuchen Sie diese Dinge - so gut es geht - wieder in den täglichen Rhythmus zu integrieren. Das führt häufig zu einer Stimmungsaufhellung sowie einer Erhöhung des Antriebs.
  • In beiden Fällen ist ein Wochenplan hilfreich, der den Senioren das Gefühl von Kontrolle vermittelt.
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