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Aktivierte Osteochondrose - Definition

Eine aktivierte Osteochondrose nennen Mediziner den Zustand, wenn sich ein osteochrondrotisches Wirbelsäulensegment entzündet. Das ist auf jeden Fall immer ein Fall für den Arzt und eine Therapie.

Eine aktivierte Osteochondrose betrifft den Rücken.
Eine aktivierte Osteochondrose betrifft den Rücken.

Die Wirbelsäule kann Probleme machen

  • Die Wirbelsäule ist eine komplexe Struktur, die zu großartigen Leistungen in der Lage ist. Allerdings ist sie auch recht störungsanfällig. Da es so viele Strukturen gibt, die zusammen eine Einheit ergeben, wirken sich Probleme leider auch oft sehr umfangreich aus.
  • Im Grunde besteht die Wirbelsäule des Menschen aus mehreren Segmenten, die alle ähnlich aufgebaut sind. Ein Segment besteht immer aus zwei angrenzenden Wirbelkörpern und einer dazwischen liegenden Bandscheibe.
  • Die Bandscheibe ist eine flexible Scheibe zwischen den Wirbelkörpern. Sie puffert Stöße ab und hält die Verbindung zwischen den Knochen. Der Mensch hat im Normalfall 23 Bandscheiben, sie machen zusammen etwa ein Viertel der Wirbelsäulenlänge aus.

Die aktivierte Osteochondrose ist eine Entzündung

  • Eine Osteochondrose besteht dann, wenn der Bandscheibenknorpel und die angrenzenden Wirbelkörper verändert sind. Meist handelt es sich um überlastungsbedingte Veränderungen, die durch Fehlhaltungen verursacht sind.
  • Eine aktivierte Osteochondrose ist der Zustand, wenn sich eine Osteochondrose zusätzlich entzündet. Das heißt, die Entzündung betrifft das gesamte Segment - die Bandscheibe und die jeweils darüber und darunter liegenden Wirbelkörper. Das macht in der Regel zusätzliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
  • Wenn eine aktivierte Osteochondrose vorliegt, wird je nach individuellem Zustand mit verschiedenen Mitteln therapiert. Infrage kommen Medikamente zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung und Physiotherapie. In fortgeschrittenen Stadien und bei großem Leidensdruck kommen auch stabilisierende Operationen infrage.
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