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Ängstliche Katze - so wird sie zutraulicher

Eine ängstliche Katze braucht sehr viel Zeit, um Vertrauen fassen zu können. Viele Tiere sind von Natur aus eher schüchtern, andere haben schlechte Erfahrungen gemacht und das Vertrauen verloren. Deswegen sind Zeit und Geduld sehr wichtig, wenn das Tier wieder zutraulich werden soll.

Die ängstliche Katze beobachtet gerne.
Die ängstliche Katze beobachtet gerne.

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Geduld
  • Ruhe
  • Ausdauer

Mit viel Geduld, Ausdauer und Ruhe kann eine ängstliche Katze wieder Vertrauen fassen.

Ängstliche Tiere und das Verhalten

  • Nicht alle Tiere reagieren gleich, wenn sie Angst haben. In der Regel wird eine ängstliche Katze aber erst einmal die Flucht ergreifen und sich verstecken. Von diesem Versteck aus kann sie die Situation beobachten, ohne dass sie in Gefahr ist.
  • Wird sie dann allerdings in die Enge getrieben, indem Sie sich zum Beispiel nähern oder die Hand nach ihr ausstrecken, dann kann diese Angst so groß werden, dass sie faucht und die Krallen ausfährt.
  • Wird die Panik dann immer mehr, setzt in der Regel der Fluchtreflex ein. Dadurch steigert sich die Angst immer mehr und sie wird immer zurückhaltender.

Das Vertrauen der Katze gewinnen

  • Um das Vertrauen zu gewinnen, benötigen Sie deswegen sehr viel Zeit, Verständnis und Geduld. Ängstliche Stubentiger werden nur Schritt für Schritt zutraulich, wenn Sie diese von alleine auf sich zukommen lassen.
  • Sie können ihr die Annäherung erleichtern, indem Sie nicht versuchen, sie anzufassen und auch nicht ansprechen. Sie kann so selbst entscheiden, ob sie sich Ihnen nähert oder lieber noch aus einer sicheren Entfernung alles beobachtet.
  • Denn nur wenn der Stubentiger weiß, dass Sie keine Bedrohung sind, nähert er sich langsam an. Das erkennen Sie daran, dass er Ihnen zum Beispiel neugierig in ein anderes Zimmer folgt oder plötzlich nicht mehr in dem Versteck, sondern mitten im Zimmer sitzt.

Zuwendung für den Stubentiger

  • Sobald das Tier von alleine auf Sie zukommt, können Sie sich auch langsam nähern. Sprechen Sie die Katze leise an, aber schauen Sie ihr dabei nicht in die Augen. Läuft sie dann nicht weg, versuchen Sie, sie anzulocken, indem Sie ihr ein leckeres Futter anbieten.
  • Oft ist es dann möglich, das Tier vorsichtig zu streicheln. Zeigt sich dann wieder die Angst, warten Sie noch ein oder zwei Tage und versuchen es erneut. Es muss erst lernen, dass die Angst unbegründet ist und Sie nichts tun, was es nicht möchte.
  • Setzen Sie sich auf den Boden und warten Sie, ob das Tier dann zu Ihnen kommt. Lassen Sie es dann schnuppern und bleiben Sie einfach sitzen, ohne dabei zu reden oder die Hand auszustrecken. Wenn Ihnen das gelingt, dann dauert es nicht mehr lange, und die ängstliche Katze hat sich in einen zutraulichen Stubentiger verwandelt.

Es ist sehr wichtig, dass sich das Tier nicht in die Enge gedrängt fühlt, sondern den Zeitpunkt der Annäherung selbst bestimmen darf.

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