Abstillen - Tipps

Stillen bedeutet mehr fürs Baby als reine Nahrungsaufnahme. Abstillen sollte behutsam geschehen. Stillen bedeutet mehr fürs Baby als reine Nahrungsaufnahme. Abstillen sollte behutsam geschehen.
Den richtigen Zeitpunkt für das Abstillen müssen Mutter und Baby selber finden. Verschiedene Studien, wann der richtige Abstillzeitpunkt ist, können die jungen Mütter irritieren, denn die liegen von ein paar Monaten bis zu zwei Jahren. Auch die Art des Abstillens des Babys kann stark differieren - vom abrupten bis zu natürlichen Abstillen.
Markus Meyer
13.07.2010 Markus Meyer
Themen der Anleitung Abstillen Baby Kind Mutter stillen
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Da Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme für Ihr Baby bedeutet, sondern vor allem starke emotionale Nähe, sollten Sie sich Zeit mit dem Abstillen geben. Falls dies durch eine berufliche oder familiäre Überforderung nicht möglich ist und Sie die Konsequenzen von gesundheitlichen Problemen mit einbezogen haben, dann legen Sie Ihr Baby immer um eine Mahlzeit weniger an die Brust. Diese Mahlzeit ersetzen Sie durch dem Alter Ihres Kindes angepasste Milchfertignahrung. Fälschlicherweise denkt man oft, dass durch Abpumpen der Milch gleichzeitig auch weniger Milchproduktion stattfindet; dem ist nicht so.
  • Ganz ideal für Mutter und Kind wäre, wenn Sie das Abstillen allmählich angehen können. Wenn Sie zu Beginn des sanften Abstillens ein bis zwei Stillmahlzeiten pro Woche weglassen, wird Sie die Milchproduktion in Ihrer Brust ganz langsam an die neue Situation gewöhnen. Auf die nächsten Wochen verteilt, lassen Sie immer wieder mal einmal Stillen aus und so wird nach und nach die Milchmenge ganz natürlich reguliert. Außerdem kann sich Ihr Baby so ganz nebenbei an andere Nahrung gewöhnen und dies mittels über einen Trinkschnuller oder sogar schon an eine Trinktasse.
  • Sehr hilfreich kann auch der Besuch einer Stillgruppe sein. Sehr viele Frauen haben Probleme oder zumindest spezielle Fragen ums Abstillen. Dort beim Erfahrungsaustausch mit anderen Stillenden oder Abstillenden können Sie viel lernen und sich Ratschläge einholen. Sei es , dass auf einer leeren Brust ein kühler Quarkwickel ein Segen sein kann, der einer Brustentzündung vorbeugt, wenn Sie beim Abstillen sind oder das Trinken von täglich 2 Tassen Pfefferminz- oder Salbeitee, um das Abstillen zu unterstützen. Sie werden in der Abstillzeit ganz schnell und liebevoll Hilfe von anderen Müttern bekommen, die Ihnen diese Gefühlsschwankungen beim Abstillen abnehmen.
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