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Absinth 77 - das sollten Sie über diesen Alkohol wissen

Sie trinken gerne Absinth 77 oder möchten einfach nur mehr über das gerühmte "grüne Gift" erfahren? Hier sind Sie genau richtig.

Wissenswertes über das "grüne Gift"
Wissenswertes über das "grüne Gift"

Eine Bitterspirituose mit hochprozentigem Alkoholanteil

  • Absint 77, auch als Wermutspirituose bekannt, ist ein alkoholisches Getränk mit 77 Prozent Alkoholanteil. Er wird traditionell aus Wermut, Fenchel und Anis hergestellt. Je nach Rezeptur werden dem Getränk noch eine Reihe Kräuter zugeführt.
  • Wermut ist eine sehr stark riechende Pflanze mit gelben Blüten. Rund 1,5 bis 2 Prozent werden dem Absinth hiervon zugesetzt. Auch Absinthin und Thujon sind in dem Getränk enthalten.
  • Absinth wird gerne auch als das "grüne Gift" oder die "grüne Fee" bezeichnet und ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Je nach Geschmack liegt der Alkoholgehalt zwischen 45 und 85 Prozent. Die Zahl der Volumenprozent gibt hierbei den Namen der wohlschmeckenden Bitterspirituose voraus wie beispielsweise "Absinth 77" oder "Absinth 80".
  • Weil dem Getränk in der Herstellung fast ausschließlich bitter schmeckende Kräuter zugesetzt werden, schmeckt er für viele "raß" und ist demnach nicht jedermanns Sache.
  • Neben einer berauschenden und anregenden Wirkungsweise kann Absinth 77 in größeren Mengen Halluzinationen hervorrufen und zu einem gesteigerten Farbempfinden beitragen.
  • Bei regelmäßigem Konsum droht die Abhängigkeit!

Die Geschichte des Absinth 77

  • Ursprünglich wurde er das erste Mal Mitte des 18. Jahrhunderts im heutigen Schweizer Kanton Neuenburg hergestellt. Zu damaliger Zeit fand er seine Verwendung als Heilelixier und war wegen seiner euphorisierenden Wirkung hochgerühmt.
  • Große Popularität fand der Alkohol jedoch erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Schon bald gab es zahlreiche berühmte Absinthtrinker, unter anderem Ernest Hemingway, Henri de Toulouse-Lautrec und Oscar Wilde.
  • Kurze Zeit später stand Absinth in dem Ruf, wegen seines Thujongehaltes schwerwiegende gesundheitliche Schäden zu verursachen und abhängig zu machen. Aufgrund dessen wurde das Heilelixier im Jahr 1915 in den USA und zahlreichen Staaten Europas strikt verboten und eine Nichtbeachtung mit Strafen geahndet.
  • Auf dieses Verbot hin folgten zahlreiche Studien. Der Verdacht der Gesundheitsschädigung konnte jedoch nicht nachgewiesen werden. 1998 wurde das Verbot in den meisten europäischen Staaten wieder aufgehoben. Seither ist Absinth 77 wieder problemlos erhältlich.
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