Abiturschnitt in einer Excel-Tabelle ausrechnen

Rechnen Sie Ihren Abiturschnitt selbst aus. Rechnen Sie Ihren Abiturschnitt selbst aus.
Den Abiturschnitt kann man meist schon nach den schriftlichen Abiturprüfungen ziemlich genau berechnen. So können Sie den Abischnitt mit einer Excel-Tabelle ausrechnen.
Lasse Schmidt
08.06.2011 Lasse Schmidt

Der Abiturschnitt ist wichtig, das weiß jeder. Ob man sich für ein spezielles Studium bewerben will oder sich schon direkt ins Arbeitsleben stürzt. Im Internet gibt es gute Abiturschnitt-Rechner, doch wer sich darauf nicht einfach verlassen will, der kann sich auch selbst über Excel mit einer Tabelle seinen Abiturschnitt ausrechnen.

So berechnen Sie Ihren Abiturschnitt mit einer Excel-Tabelle

Die Excel-Tabelle bezieht sich auf das Bundesland Hamburg. In anderen Ländern kann es sein, dass sich der Schnitt anders berechnet.

  1. In der A-Spalte tragen Sie die Halbjahre von S1 bis S4 ein. Darunter schreiben Sie "Gesamtpunktzahl Block1". Dann folgt in der A-Spalte "Abiturprüfungen". Darunter folgt dann "Gesamtpunkte Abiturprüfungen". In der Zeile darunter schreiben Sie dann "Block2". Zum Schluss folgt in der A-Spalte "Abitur".
  2. In der B-Spalte folgt dann neben jedem der Kästchen aus der A-Spalte die Gesamtpunktzahl.
  3. In das oberste Kästchen der C-Spalte schreiben Sie Ihr erstes Prüfungsfach, in das oberste Kästchen der D-Spalte kommt Ihr zweites Prüfungsfach, in das oberste Kästchen der E-Spalte Ihr drittes Prüfungsfach und in das oberste Kästchen der F-Spalte Ihr viertes Prüfungsfach. In den weiteren oberen Spalten bis zur N-Reihe tragen Sie jeweils Grundkurse ein, welche Sie einbringen möchten (müssen). Achten Sie dabei darauf, welche Fächer Sie einbringen müssen, und welche Sie sich aussuchen können. Informieren Sie sich dazu auch auf hamburg.de.
  4. Tragen Sie dann für die jeweiligen Halbjahre Ihre Endnoten in den Fächern ein. Danach tragen Sie dann die Noten für die Abiturklausuren für die Prüfungsfächer 1 bis 4 ein.
  5. Die Note setzt sich aus zwei Blöcken zusammen. Zu dem ersten Block gehören insgesamt mindestens 32 Ergebnisse aus Grundkursen und profilgebenden Fächern sowie Kernfächern. Zum zweiten Block gehören nur die Abiturprüfungen.
  6. Aus Block eins werden alle eingebrachten Ergebnisse einfach gewertet, nur in drei Fächern werden die Noten zweifach gewertet. Diese sind erstens das profilgebende Fach, das auch in der Abiturprüfung Prüfungsfach ist; ein auf erhöhtem Anforderungsniveau unterrichtetes und ebenfalls in der Abiturprüfung schriftlich geprüftes Kernfach sowie ein weiteres vierstündig unterrichtetes Fach, welches vom Schüler frei ausgewählt werden kann. Geben Sie für diese Fächer in Ihrer Excel-Tabelle also jeweils *2 an.
  7. In Block eins können Sie höchstens 600 Punkte erreichen. Da man verschieden viele Fächer einbringen kann, brauchte es eine Formel, durch die man unabhängig von der Anzahl der eingebrachten Fächer die Punktzahl berechnen kann. Diese sieht so aus: Gesamtpunktzahl der Fächer/Anzahl eingebrachter Fächer x 40. In der B-Spalte tragen Sie also neben "Block1" aus der A-Spalte die Formel: Fächer/Anzahl eingebrachter Fächer*40 (natürlich nicht geschrieben, sondern mit den Zahlen) ein. 
  8. Block zwei ist leichter zu berechnen. Jedes der Abiturprüfungsergebnisse wird mal fünf genommen, so sind höchstens 300 Punkte erreichbar. In die Zeile neben "Block2" schreiben Sie also: 5*(Prüfungsergebnis1+Prüfungsergebnis2+3+Prüfungsergebnis4)
  9. Neben die Zeile Abitur schreiben Sie (Zeile, in der Sie "Block1" haben + Zeile, in der Sie "Block2" haben).

Auf der schon genannten Seite finden Sie auch die Note, zu den von Ihnen ausgerechneten Punkten.

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