Abhängig vom Nasenspray - was tun?

Vermeiden Sie eine Abhängigkeit vom Nasenspray. Vermeiden Sie eine Abhängigkeit vom Nasenspray.
Es ist tatsächlich möglich vom Nasenspray abhängig zu werden. Benutzen Sie das Nasenspray sehr häufig? Vielleicht besteht bei Ihnen schon eine Abhängkeit und Sie wissen es noch gar nicht. Das können Sie selbst tun.
Iris Gödecker
05.04.2011 Iris Gödecker
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So bleiben Sie nicht abhängig vom Nasenspray

  • Wir atmen alle auch über die Nase. Die Luft geht in die Atemwege. Vorher säubert die Nase die Atemluft. Wenn wir Schnupfen haben, nehmen wir gerne ein Nasenspray, was uns das Atmen erleichtert, weil die Nasenschleimhaut anschwillt.
  • Wenn das Nasenspray permanent angewendet wird, können wir schnell abhängig davon werden.
  • Es gibt Menschen, die haben das ganze Jahr über einen Schnupfen. In diesem Fall ist er chronisch. 
  • Der chronische Schnupfen kann beispielsweise durch Allergien hervorgerufen werden, durch Viren oder einer Nasennebenhöhlenentzündung.
  • Es gibt eine Menge Medikamente, die die Nase abschwellen lassen. Dazu gehört auch das Nasenspray. Wenn wir in der Erkältungszeit einen Schnupfen bekommen, ist es manchmal unerlässlich, damit wir wieder Luft bekommen.
  • In dem Nasenspray befinden sich Wirkstoffe, die die Nasenschleimhaut auf Dauer austrocknen. Die Schleimhaut wird gereizt und schwillt erneut an. Das geschieht automatisch, um die Durchblutung wieder zu steigern.
  • Dadurch bekommen Sie irgendwann gar keine Luft mehr und Sie brauchen dann wieder Nasenspray. Das ist ein Teufelskreis, aus dem Sie nur schwer wieder herauskommen.
  • Als erstes sollten Sie mit Ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) darüber sprechen, dass Sie wahrscheinlich abhängig sind. Er wird es auch an der trockenen Nasenschleimhaut erkennen. Es ist möglich, dass er Ihnen etwas verschreibt, wie beispielsweise Dexpanthenol. Der Wirkstoff soll die Nasenschleimhaut wieder regenerieren.
  • Um nicht mehr abhängig vom Nasenspray zu sein, wechseln Sie das Präparat durch ein Nasenspray für Kinder.
  • Fahren Sie die Dosierung langsam runter und sprühen Sie das Mittel nur in ein Nasenloch, damit sich das andere nach und nach erholen kann.
  • Sie können die Regeneration der Nasenlöcher unterstützen, indem Sie täglich Nasenspülungen durchführen. Beispielsweise helfen dabei ölige Nasentropfen mit Vitamin E. Diese Mittel beeinträchtigen allerdings die Reinigungsfunktion der Nase. Deshalb sollten Sie das Öl nur kurzfristig anwenden.
  • Es werden bestimmt Entzugserscheinungen auftreten, wenn Sie der Meinung sind, ohne Nasenspray nicht mehr auszukommen. Hören Sie langsam damit auf, wie oben beschrieben. Lassen Sie sich dabei vom HNO-Arzt helfen.
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