- 10.11.2011 Marco Montalbano
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So geht nichts mehr ab durch die Hecke
Eine gepflegte, grüne Gartenbegrenzung ist sehr schön anzusehen. Doch sobald diese zu viele Lücken hat, sieht sie nicht nur weniger gut aus, sondern verliert so auch ihre Funktion als undurchlässige Grundstücksbegrenzung. Aber durch richtige und regelmäßige Pflege wird der Weg durch die Hecke versperrt.
- Informieren Sie sich genau über die Bedürfnisse der vorhandenen Heckenpflanzen. Beachten Sie Düngehinweise, denn zu viel sollte es nicht sein, da dies den Pflanzen schadet und zu wenig auch nicht, da dann das optimale Wachstum gefährdet ist.
- Sehr wichtig ist auch der regelmäßige Schnitt, wodurch einerseits die Form und der gepflegte Gesamteindruck erhalten werden, sowie andererseits der Wuchs gesteuert werden kann. Dadurch kann zum Beispiel verhindert werden, dass die Pflanzen nach oben wuchern und unten ausdünnen.
- Wurde die Pflege in den letzten Jahren durch den Vorbesitzer oder aus anderen Gründen vernachlässigt, muss manchmal zu drastischeren Maßnahmen gegriffen werden. Besonders bestimmte Koniferensorten nehmen einen radikalen Rückschnitt meist sehr übel, fangen an auszutrocknen und der Weg durch die Hecke ist frei. Dann hilft alles nichts und die alten Pflanzen müssen vollständig entfernt und neue, kräftige nachgepflanzt werden.
- Sind Sie sich nicht sicher, ob eine vernachlässigte Heckenpflanze durch gute Pflege noch gerettet werden kann, pflanzen Sie, wenn der Platz es zulässt, einfach die eine oder andere Jungpflanze daneben. Lücken können zum Teil auch geschlossen werden, indem neue, herüberwachsende Triebe von danebenstehenden Pflanzen nicht beschnitten werden, sondern gezielt mit etwas grünem Bindebast an der gewünschten Stelle fixiert werden.
Nachhaltige Lösung für schwierige Situationen
- Ist die Hecke inzwischen so durchlässig und dann wahrscheinlich auch so unansehnlich, dass sie nicht mehr gerettet werden kann, sollte alles entfernt und neu angepflanzt werden. Vorher ist es sehr sinnvoll, zu analysieren, wo das Problem lag. Keine oder falsche Pflege, ungeeignete Pflanzen für den Standort oder Bodenprobleme können solche Ursachen sein. Wer dann mit Bedacht und Sorgfalt die neue Pflanzensorte wählt und diese richtig pflegt, braucht dann nicht mehr mit Tierchen zu rechnen, die einfach mal kurz durch die Hecke kommen.
- Gerade bei größeren Problemen mit dem Wuchs und der Gesundheit von Heckenpflanzen ist es wichtig, sich besonders genau zu informieren. Im Zweifelsfall ist es da besser, einen Profi zu fragen oder damit zu beauftragen. Denn für eine komplette Gartenbegrenzung müssen schnell nicht unerhebliche Summen ausgegeben werden, gerade, wenn schon etwas größere Pflanzen dafür verwendet werden sollen. Dann wäre es schade, wenn nicht alles gerade läuft.