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3D zeichnen lernen

3D zeichnen lernen - Anleitung1:48
Video von Liane Spindler1:48

3D zeichnen ist wichtig, um plastische Darstellungen zu erstellen. Das Erlernen dieser Technik ist nicht allzu schwer, wenn man einige Tipps beachtet.

Zeichenanfänger beginnen meist mit zweidimensionalen Figuren, Geländen oder Gebäuden. Irgendwann möchten sie auch in 3D zeichnen, also plastische Inhalte räumlich darstellen. Möchten Sie diese Technik lernen, sollten Sie auf einige allgemeine Tipps und Regeln der Zeichenkunst achten.

So lernen Sie Bilder in 3D zu malen

Möchten Sie in 3D zeichnen lernen, legen Sie sich einen Bleistift und einen Zeichenblock zurecht. Zudem benötigen Sie eine Lampe und einen einfachen, kleinen Gegenstand, zum Beispiel eine Streichholzschachtel. Das Grundsätzliche am plastischen Zeichnen sind in erster Linie die Schatten. Dadurch, dass es eine Lichtquelle im Bild gibt und Schatten geworfen werden, entsteht der Eindruck, das Bild sei in 3D.

  1. Gegenstand hinlegen. Legen Sie den Gegenstand auf den Tisch.
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    © Liane Spindler
  2. Lampe aufstellen. Stellen Sie nun eine Lampe dahinter und schalten Sie diese ein.
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    © Liane Spindler
  3. Schatten ansehen. Sie erkennen jetzt deutlich den Schattenverlauf.
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    © Liane Spindler
  4. Grundform zeichnen. Zeichnen Sie zuerst die zweidimensionale Grundform des Gegenstands.
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    © Liane Spindler
  5. 3D-Perspektive malen. Anschließend zeichnen Sie eine dreidimensionale Perspektive. Das heißt, sie zeichnen die Seiten des Gegenstands ein, an die kein Licht der Lampe gelangt.
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    © Liane Spindler
  6. Dunkle Seiten ausmalen. Malen Sie die dunklen Seiten aus.
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    © Liane Spindler
  7. Schatten einzeichnen. Beobachten Sie nun den Schattenverlauf und versuchen Sie, ihn in einer einfachen Zeichnung auf das Papier zu bringen. Den Schatten malen Sie mit kleinen Strichen.
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    © Liane Spindler

Wiederholen Sie diese Übung mit möglichst verschiedenen Gegenständen und Formen, um als Anfänger sicherer zu werden.

Einen dreidimensionalen Raum zeichnen

Bei der dreidimensionalen Darstellung eines Raumes gelten die gleichen Regeln des Schattens. Zusätzlich gibt es einen Fluchtpunkt. Das ist ein Punkt im Raum, auf den alle Linien zulaufen. Er ist als ein imaginärer Punkt zu verstehen.

  1. Fluchtpunkt einzeichnen. Zuerst wird der Fluchtpunkt in die Mitte des Blattes beziehungsweise Raumes gezeichnet.
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    © Liane Spindler
  2. Diagonalen zeichnen. Zeichnen Sie nun die Diagonalen über den Mittelpunkt verlaufend ein. Diese stellen die Boden- und Deckenlinien dar.
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    © Liane Spindler
  3. Hintere Raumwand einfügen. Zeichnen Sie anschließend die hintere Wand des Raumes in das Bild.
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    © Liane Spindler
  4. Hilfslinien wegradieren. Um den dreidimensionalen Effekt besser zu erkennen, entfernen Sie die Hilfslinien aus der Wand mit einem Radiergummi.
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    © Liane Spindler
  5. Schränke malen. Nun können Sie den Raum mit Schränken, Regalen, Betten oder Fenstern ausstatten. Sie zeichnen diese so wie Sie sie von vorn sehen.
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    © Liane Spindler
  6. Seiten einzeichnen. Zeichnen Sie die Seiten, die nicht vom Licht (in dem Fall vom Fluchtpunkt aus) angestrahlt werden, zusätzlich ein.
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    © Liane Spindler
  7. Linien entfernen. Nun radieren Sie unnötige Linien weg.
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    © Liane Spindler
  8. Bild fertigstellen. Auf diese Weise haben Sie ihr erstes Bild in 3D gezeichnet.
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    © Liane Spindler

Um in 3D zeichnen zu lernen, malen Sie zu Beginn möglichst nur viereckige Gebilde. Haben Sie sich mit den Formen vertraut gemacht, können Sie es auch mit komplexeren Gegenständen versuchen. Viel Erfolg.

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