So funktioniert ein Wetterbericht

  • Auch wenn es in der Praxis oft nicht so wirkt, so ist die Meteorologie doch eine naturwissenschaftliche Disziplin. Man versucht, mittels Datenerhebung von Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und -geschwindigkeit ein möglichst exaktes Bild der Erdatmosphäre zu erhalten. Anhand der ermittelten Daten stellt man dann Rückschlüsse an, wie sich die Atmosphäre in näherer Zukunft verhalten wird. Das Ergebnis ist eine Wettervorhersage.
  • Das Problem mit Wettervorhersagen ist, dass das Wetter ein höchst komplexes System darstellt, das extrem anfällig selbst für kleinste Störungen ist. Aus diesem Grund ist es möglich, dass ein kleines unvorhergesehenes Ereignis das komplette Berechnungsmodell torpediert und die Vorhersage des Wetterberichts nicht eintreffen lässt.

In 14 Tagen kann viel passieren

  • Das Problem mit einer Wetterprognose über 14 Tage hinweg ist, dass in dieser Zeit unglaublich viel passieren kann und wird. Je länger der Zeitraum, den ein Wetterbericht abdeckt, desto mehr Variablen kommen ins Spiel, die das zukünftige Wetter beeinflussen. Je näher man an einen konkreten Termin herankommt, desto weniger Variablen werden es und desto genauer wird die Vorhersage. Aus diesem Grund können Sie sich auf eine Aussage "In 14 Tagen wird es vormittags 18 Grad bei leichtem Nieselregen und einer Windgeschwindigkeit von 12 km/h haben" nicht verlassen.
  • Bei einer Wettervorhersage über 14 Tage hinweg handelt es sich fast schon um eine Witterungsprognose. Bei dieser werden Daten erhoben, die das Wetter längerfristiger beeinflussen, wie etwa die Temperatur großer Wassermassen. Das Ziel hierbei ist es, generelle Aussagen darüber zu machen, welche Tendenzen das zukünftige Wetter aufweisen wird. Einer solchen Information im Wetterbericht können Sie durchaus eine gewisse Beachtung schenken, denn allgemeine Tendenzen lassen sich tatsächlich zwei Wochen im Vorfeld ausmachen.